Spam-Spiele: Steam geht gegen Spam vor

Der Kampf gegen Spam ist das täglich Brot der Online-Anbieter. Dazu gehört auch die Games-Plattform „Steam“, die sich, laut eigenen Angaben, über 125 Millionen aktive Konten freuen kann.

Steam (Screenshot)
Steam (Screenshot)

Kampf gegen den Spam

In der nicht allzu ältesten Vergangenheit hatten wir Sie vor gehackten Accounts warnen, mit deren Hilfe Phishinglinks versendet wurden. Auch hatten wir Ihnen von den Änderungen zu den Gruppeneinladungen berichtet. Doch das ist noch längst nicht alles, was Steam bzw. der Betreiber Valve gegen Spam tut.

Aus für rund 200 Spiele

Wer von Ihnen Steam nicht kennt, sollte sich die Plattform ein bisschen wie den Google PlayStore oder den AppStore vorstellen. Sie finden dort zahlreiche Spiele in allen möglichen Quali- und Quantitäten. Viele gibt es kostenlos, andere müssen gekauft werden.

Doch dazwischen gibt es auch jede Menge „Müll“. Um die Qualität zu sicher, wurden vor einigen Wochen 173 Spiele aus dem Katalog gekickt – und sie alle kamen von der Entwickler-Firma „Silicon Echo Studios“.

Der Grund für die Löschung sei gewesen, dass es sich um Spam-Spiele gehandelt habe.

Was sind Spam-Spiele?

In diesem Fall handelte es sich um zusammengesetzte Module, welche mit der Gaming-Engine Unity angeboten werden. Durch den Prüfungsprozess konnten sie kommen, weil sie immerhin keine schädlichen Inhalte wie beispielsweise Malware enthielten.

So konnten die Spam-Spiele zu einem kleinen Preis angeboten werden, was die User natürlich auch bereit zu zahlen waren – und dann bitte enttäuscht wurden. Zum Glück können auf Steam Rezensionen hinterlassen werden, aber das hat nicht alle abgehalten.

Hinzu kommt, und das wird auch ein Grund für die Löschung der Games sein, dass das Entwicklerstudio es schaffte, Steam um die Gebühr für neu eingereichte Spiele zu prellen – und das sind mehrere hundert Dollar.

Wie es in Medienberichten heißt, sollen dazu auch ein weiterer Account von „Zonitron Productions“ am Einstellen beteiligt gewesen sein.

Unser Tipp

Schützen können wird man sich vor diesen Spam-Spielen eher nicht. Aber Sie können einen Blick auf die Rezensionen werfen und schauen, ob Sie ein Video auf YouTube dazu finden und sich dann entscheiden, ob Sie Geld ausgeben wollen. Im Zweifelsfall sollten Sie es lieber lassen.

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