PayPal-Fake-Mail: „Bitte helfen Sie uns…“

Es ist eine PayPal-Fake-Mail im Umlauf, die davon berichtet, dass Ihr Konto wegen einer „möglichen nicht zulässigen Kreditkartennutzung“ gesperrt worden sei. Fallen Sie nicht darauf rein!

– – – Das weltbekannte Unternehmen „PayPal“ ist selbst Opfer der Betrüger geworden, die sich hinter diesem Phishingversuch verbergen. .  – – –

Phishing im Namen von PayPal
Phishing im Namen von PayPal

Worum geht es?

Am besten bewegt man einen Nutzer dazu, sich in sein Konto einzuloggen, in dem man ihm erzählt, es hätte wahrscheinlich eine unberechtigte Zahlung stattgefunden. Weil man, in diesem Fall PayPal, um die Sicherheit besorgt sein, wurde das Konto gesperrt, weswegen nun eine Datenverifizierung notwendig sei, damit man PayPal wieder wie gewohnt nutzen kann.

Selbstverständlich handelt es sich dabei um einen Betrugsversuch, in dem Sie über den mitgesendeten Link auf einen gefälschten Login geleitet werden. Würden Sie sich dort mit Ihren Daten anmelden, würden Sie sie an die Betrüger „aushändigen“.

Die Daten dieser Mail:
Absender:
inkasso@paypal.de
Betreff: PayPal (Europe) S.a.r.l. et Cie, S.C.A. gegen Sie PL7192623
Leitet auf: Fake-Login

So lautet die Fake-Mail:

Hi, lieber Benutzer!Hi, lieber Benutzer!

Bitte helfen Sie uns, um Ihr PayPal-Account wieder in Gang zu setzen. Bevor die Wiederaufführung, haben Sie beschränkten Zugang zu Ihrem Konto.

Was ist das Problem?
Wir haben vor einiger Zeit von einer möglichen nicht zulässigen Kreditkartennutzung durch diesen PayPal-Konto erfahren. Der Zutritt zu Ihrem Konto ist einschränkt, denn wir wollen Sie schützen.

Was können Sie jetzt tun?
Wegen verdächtiger Tätigkeiten von Ihrem PayPal-Konto sollen Sie sich als rechtmäßiger Halter beglaubigen. Danach können Sie Ihren PayPal Konto wie vor verwenden.

Schöne Käufe mit gefahrlosen Ausgaben wünscht PayPal!

Einloggen Paypal [Link]“

Unsere Sicherheitstipps – So erkennen Sie Phishing-Mails:

  • Sie haben kein PayPal-Konto und hatten nie eins
  • Keine persönliche Anrede und persönlicher Ansprechpartner
  • Fehlerhafte Rechtschreibung und Grammatik
  • Sie werden aufgefordert, Ihre Daten über einen Link zu aktualisieren
  • Kein seriöses Unternehmen dieser Welt wird Sie per E-Mail dazu auffordern, Ihre Daten über einen Link zu aktualisieren
  • Fehlender Hinweis in Ihrem echten Account (sofern vorhanden!)
  • Die Absender- und Linkadresse klingen irgendwie „seltsam“
  • Ihr Antiviren-Programm schlägt Alarm (halten Sie es bitte immer auf dem Laufenden)


Wenn Sie reingefallen sind:

  • Verfallen Sie nicht in Panik, sondern handeln Sie strukturiert
  • Ändern Sie von einem anderen Gerät all Ihre Passwörter
  • Sichern Sie alle Beweise
  • Starten Sie Ihre Antivirussoftware oder engagieren Sie einen PC-Fachmann, der Ihren PC überprüft
  • Wenden Sie sich an die Polizei, das geht auch ganz einfach online
  • Informieren Sie Ihre Geldinstitute
  • Wenden Sie sich unter 0800 723 4500 an PayPal (Mo.-Fr. 8:00 bis 20:30 Uhr / Sa.-So. 9:00 bis 19:30 Uhr)

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.