Achtung, wieder ein DHL-Virus im Umlauf!

Sollten Sie gerade auf ein DHL-Paket warten, sind Sie besonders gefährdet, sich einen DHL-Virus einzufangen. Es gehen mal wieder Fake-Mails herum, deren Anhang Sie auf keinen Fall öffnen sollten.

– – – Die DHL steckt nicht hinter dieser Virus-E-Mail. Lassen Sie sich aufgrund des Logos und Designs nicht täuschen, denn dahinter stecken wieder Betrüger. – – –

DHL-Virus im Umlauf (OpenClipart-Vectors/pixabay)
DHL-Virus im Umlauf (OpenClipart-Vectors/pixabay)

„…sonst schicken wir es dem Sender zurück…“

Zugegeben, die aktuelle DHL-Virus-Mail ist wirklich nicht besonders gut gemacht. Dennoch kann man im Eifer des Gefechts oder weil man der deutschen Sprache nicht so mächtig ist, schnell in die Falle tappen.

Gut, dass Sie bei uns gelandet sind, denn wir warnen Sie vor der aktuellen Bedrohung.

Die Daten dieser E-Mail:
Betreff: Auf Ihre Adresse (…) haben wir ein Paket mit Unterlagen zukommen lassen
Absender: DHL Paket GmbH <support@humanfocus.co.uk>
Leitet auf: Anhang DHL Dokument_186731_01_11_2017.doc

So lautet die Mail mit dem DHL-Virus:

Sehr geehrte(r) [Ihr Name]

Paket mit Dokumenten ist es notwendig innerhalb von 3 Tagen abzuholen sonst schicken wir es dem Sender zurück.

Die Adresse der Postabteilung und Details der Lieferung sind im Anhang zum Email hingewiesen.

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Beste Grüsse
Ihr DHL Team

Ihr Kontakt zu uns:
per E-Mail an paket@dhl.de

Vorsicht vor E-Mail-Anhängen!

Wie immer warnen wir Sie auch in diesem Fall vor dem Anhang. Öffnen bzw. laden Sie ihn auf keinen Fall herunter, denn damit würden Sie sich einen fiesen Virus einfangen. Dieser könnte dafür sorgen, dass weitere Schadsoftware herunterladen wird, Ihre Daten mitgeschnitten werden und noch vieles mehr.

Derartig gestaltete Mails sind niemals von der DHL. Wer schon einmal eine echte Sendungsbenachrichtigung erhalten hat, weiß, wie diese aussehen müssen.

Unsere Sicherheitstipps – So erkennen Sie Virus-Mails:

  • Der Link führt Sie zu einem Anhang, welchen Sie herunterladen sollen
  • In der Mail selbst werden keine Details genannt (damit Sie neugierig werden)
  • Die URL und die Absenderadresse klingen „irgendwie seltsam“
  • Keine persönliche Anrede
  • Ihr Antiviren-Programm schlägt Alarm (halten Sie es bitte immer auf dem Laufenden)


Wenn Sie hereingefallen sind:

  • Sichern Sie alle Beweise
  • Ändern Sie von einem anderen Gerät all Ihre Passwörter
  • Starten Sie Ihre Antivirussoftware oder wenden Sie sich an einen Experten, der Ihren PC wieder fit macht
  • Wenden Sie sich an die Polizei, das geht auch online
  • Informieren Sie Ihre Geldinstitute

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