Amazon-Phishing: „Nach § 14-17 des Bundesdatenschutzgesetz“

Wieder einmal ist Amazon-Phishing im Umlauf, vor dem Sie sich in Acht nehmen sollten. Andernfalls tappen Sie in die Falle.

– – – Das weltbekannte Unternehmen „Amazon“ ist selbst Opfer der Betrüger geworden, die sich hinter diesem Phishingversuch verbergen. .  – – –

Amazon-Phishing: "Nach § 14-17 des Bundesdatenschutzgesetz" (Screenshot hotmail)
Amazon-Phishing: „Nach § 14-17 des Bundesdatenschutzgesetz“ (Screenshot hotmail)

Ein kurzer Datenabgleich führt ins Chaos

Es scheint so, als sei es nur ein kleiner Schritt, um weiterhin wie gewohnt bei Amazon einkaufen zu können. Das täuscht leider, denn zwar ist der Schritt, der Ihnen in der E-Mail, welche wir Ihnen heute vorstellen, wirklich nur klein, die Konsequenzen allerdings weitreichend.

Wenn Sie auf den Link klicken, gelangen Sie auf einen gefälschten Amazon-Login. Geben Sie Ihre Daten ein, spielen Sie sie Kriminellen in die Hände, welche damit ihre illegalen Geschäfte anheizen.

Die Daten dieser Mail:
Absender:
Amazon.de <sicherheit@amazon.info>
Betreff: Neue Nachricht von Ihrem Kundenservic
Leitet auf: https://secure-enrypted-201xxxxxx

So (oder so ähnlich) lautet die Amazon-Phishing-Mail:

“ Neue Nachricht von Ihrem Kundenservice 

Sehr geehrter Kunde, 

Nach § 14-17 des Bundesdatenschutzgesetz sind wir verpflichtet, Ihre Daten auf Korrektheit zu prüfen und dem Sachverhalt nach zu aktualisieren. Hierzu bitten wir Sie ihre Adress- und Zahlungsdaten in einem kurzen Datenabgleich zu bestätigen.    

Weiter zur Verifizierung  [LINK]

Mit freundlichen Grüßen Ihr Kundenservice  

Dies ist eine automatisch versendete Hinweis. Bitte antworten Sie nicht auf diese E-Mail, da die EMail Adresse nur zur zum Verschicken von Nachrichten eingerichtet ist eingerichtet ist.

Unsere Sicherheitstipps – So erkennen Sie Phishing-Mails:

  • Sie sind kein Amazon-Kunde
  • Keine persönliche Anrede und persönlicher Ansprechpartner
  • Fehlerhafte Rechtschreibung und Grammatik
  • Sie werden aufgefordert, Ihre Daten über einen Link zu aktualisieren
  • Fehlender Hinweis in Ihrem Account (sofern einer besteht)
  • Die Absender- und Linkadresse klingen irgendwie „seltsam“
  • Ihr Antiviren-Programm schlägt Alarm (halten Sie es bitte immer auf dem Laufenden)


Wenn Sie reingefallen sind:

  • Verfallen Sie nicht in Panik, sondern handeln Sie strukturiert
  • Ändern Sie von einem anderen Gerät all Ihre Passwörter
  • Sichern Sie alle Beweise
  • Starten Sie Ihre Antivirussoftware oder engagieren Sie einen PC-Fachmann, der Ihren PC überprüft
  • Wenden Sie sich an die Polizei, das geht auch ganz einfach online
  • Informieren Sie Ihre Geldinstitute

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