Postbank-Phishing: „Ihr Nutzerkonto wurde temporär gesperrt.“

In diesen Tagen geht wieder einmal eine Postbank-Phishing-Mail herum, auf deren Link SIe auf keinen Fall klicken sollten.

– – – Die Postbank ist leider selbst Opfer der Kriminellen geworden. Hinter solchen E-Mails stecken Betrüger, die Namen, Logos und Co. missbrauchen, damit Sie in die Falle gelockt werden. – – –

Achtung, Postbank-Phishing (Screenshot)
Achtung, Postbank-Phishing (Screenshot)

persönlichen Daten bis heute nicht bestätigt“

Nutzen Sie auch das Online-Banking der Postbank? Dann sind Sie ein potenzielles Opfer für das Postbank-Phishing, wie wir es Ihnen hier vorstellen.

Angeblich müssen Sie Ihre Daten bestätigen bzw. aktualisieren, weil Sie das bisher verpasst haben sollen.

Weiter heißt es, dass Sie dafür jetzt noch sieben Tage Zeit haben, ansonsten würde dieses Verfahren eine Gebühr kosten. Im aktuellen Fall sind das noch „humane“ 19,99 Euro, aber wie wir alles wissen, macht Kleinvieh auch Mist. Fallen also ausreichend Menschen auf diesen Betrugsversuch rein, kommt am Ende des Tages ein hübsches Sümmchen rum.

Die Daten dieser Mail:
Absender:
Postbank service@card.com
Betreff: Postbank Informationen
Führt zu: http://www.thomasbostoxxxx

So lautet die Postbank-Phishing-Mail:

Guten Tag [Ihr Name],

wir haben festgestellt, dass Sie Ihre persönlichen Daten bis heute nicht bestätigt haben.

Um Ihnen weiterhin einen sicheren Service anbieten zu können, ist die Bestätigung Ihrer persönlichen Daten notwendig. Ihr Nutzerkonto wurde temporär gesperrt.

Nach Abschluss der Bestätigung wird Ihr Nutzerkonto automatisch freigeschaltet.

Die Bestätigung können Sie über den unten ausgeführten Button starten.

Kommen Sie dieser E-Mail innerhalb 7 Tagen nicht nach, ist die Freischaltung nur über den Postweg möglich. Dabei wird eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 19,95€ fällig, welche wir anschließend von Ihrem Konto abbuchen werden.

Jetzt anmelden [LINK]

Wir bitten Sie die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen und bitten um Verständnis.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Postbank
Diese Nachricht wurde vom Postbank Sicherheitsportal gesendet.“

Klicken Sie nicht auf den Link

Sollten Sie auf den Link klicken, werden Sie auf einen gefälschten Login der Postbank geleitet. In unserem Fall wurden wir auf eine Url, welche mit „homasbost…“ beginnt, weitergeleitet. Bei dem Blick auf die Adresse sollte es bei Ihnen schon klingeln.

Bitte geben Sie auf keinen Fall irgendwelche Daten von sich an, denn damit würden Sie den Betrügern Tür und Tor öffnen. Löschen Sie die E-Mail am besten und reagieren Sie in keiner Weise auf sie.

Unsere Sicherheitstipps – So erkennen Sie Phishing-Mails:

  • Sie sind kein Postbank-Kunde und waren niemals einer
  • Keine persönliche Anrede und persönlicher Ansprechpartner
  • Fehlerhafte Rechtschreibung und Grammatik
  • Sie werden aufgefordert, Ihre Daten über einen Link zu aktualisieren bzw. sich einzuloggen
  • Fehlender Hinweis in Ihrem Account (sofern einer besteht)
  • Die Absender- und Linkadresse klingen irgendwie „seltsam“
  • Ihr Antiviren-Programm schlägt Alarm (halten Sie es bitte immer auf dem Laufenden)
  • Keine Bank der Welt wird einen solchen Datenabgleich per E-Mail verlangen


Wenn Sie reingefallen sind:

  • Verfallen Sie nicht in Panik, sondern handeln Sie strukturiert
  • Ändern Sie von einem anderen Gerät all Ihre Passwörter
  • Sichern Sie alle Beweise
  • Starten Sie Ihre Antivirussoftware oder engagieren Sie einen PC-Fachmann, der Ihren PC überprüft
  • Wenden Sie sich an die Polizei, das geht auch ganz einfach online
  • Informieren Sie Ihre Geldinstitute

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.