Die 500.000 EUR-Spende von einem Fremden

Haben Sie schon einmal 500.000 Euro in der Hand gehabt? Wenn nicht, dann müssen Sie nicht traurig sein, denn so geht es den meisten Menschen auf dieser Welt. Dann aber kommt diese E-Mail, die Ihnen einfach so Reichtum verspricht.

Die 500.000 EUR-Spende von einem Fremden (geralt/pixabay)

Die 500.000 EUR-Spende von einem Fremden (geralt/pixabay)

Die 500.000 EUR-Spende

Ein Geldregen von Verwandten, die man gar nicht mehr auf dem Schirm hatte, kommt ab und an mal vor. Wenn sich aber plötzlich jemand per E-Mail meldet, den Sie gar nicht kennen oder der auch offen zugibt, keinerlei Verbindung zu Ihnen zu sagen, dann sollten Sie auf jeden Fall skeptisch sein.

In dieser Mail geht es darum, dass Sie mit 500.000 Euro überschüttet werden sollen. Angeblich rein aus Nettigkeit.

Wers glaubt. Aber in der Not sind schon so manche auf diese Masche reingefallen.

Der Wortlaut der ominösen E-Mail:

Hallo, du hast eine Spende von 500.000,00 EUR, ich gewann die Amerika-Lotterie in Amerika im Wert von $ 40 Millionen, und ich gebe einen Teil davon fünf glücklichen Menschen und ohltätigkeitshäusern in Erinnerung an meine verstorbene Frau, die an Krebs gestorben ist. Kontaktieren Sie mich für weitere Details: tomcrist893@qq.com

Das steckt dahinter – unsere Einschätzung

Aller Wahrscheinlichkeit nach handelt es sich hierbei um den guten alten Vorschussbetrug.

In der Regel melden Sie sich auf die angegebene E-Mail zurück, erhalten dann eine Antwort und müssen Daten von sich nennen. Im Laufe der Kommunikation kommt es irgendwann dazu, dass Sie einen gewissen Betrag für die 500.000 EUR-Spende zahlen sollen. Die Gründe hierfür sind vielfältig: Notarkosten, Transferkosten etc.

Als nächstes kommt es dann zu Problemen, weswegen das Geld nicht ausgezahlt werden kann – und Sie werden erneut zur Kasse gebeten.

Das Ende vom Lied ist, dass Sie natürlich kein Riesen-Erbe erhalten, dafür aber eine riesige Summe Geld losgeworden sind. Das Geld sehen Sie womöglich nicht wieder, weil das über irgendwelche Dienste ins Ausland gesendet wurde.


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