Amazon-Phishing: „Ihr Verkauferkonto bei Amazon.de“

Nicht nur Käufer, auch Verkäufer geraten immer wieder ins Visier der Amazon-Phishing-Betrüger. Seit Kurzem geht eine neue Amazon-Phishing-Mail herum, die Amazon-Verkäufern vorgaukelt, dass das Konto gesperrt sein würde.

– – – Amazon ist nicht Versender dieser Phishing-Mails. Dahinter stecken Betrüger, die an Ihre wertvollen Daten gelangen wollen! – – –

Amazon-Seller-Kunden im Visier von Betrügern (geralt/pixabay)

Amazon-Seller-Kunden im Visier von Betrügern (geralt/pixabay)

Auch Amazon-Seller sind ein beliebtes Opfer

Die Phishing-Mails für Amazon-Käufer kennen wir alle wohl zu Genüge. Doch auch diejenigen, die auf dem Online-Marktplatz verkaufen, sind nicht davor bewahrt, Opfer von Betrügern zu werden.

Ebenso wird Ihnen auch mit der Schließung des Kontos gedroht, wenn Sie nicht bereit sind, Ihre Daten auf den neuesten Stand zu bringen oder zu bestätigen. Gerade für die, die Geld auf Amazon verdienen, kann das ein ganz schön harter Schlag sein.

Allerdings gilt bei solchen Horrormeldungen immer, erst einmal ruhig zu bleiben und die Quelle zu prüfen. In der Regel handelt es sich nämlich um einen Betrugsversuch, welcher schlimme Konsequenzen hat.

So (oder so ähnlich) lautet die Amazon-Phishing-Mail:

Hallo max@mustermann.de,

Ihr Verkauferkonto bei Amazon.de wird suspendiert!

Was Sie tun konnen:

Wenn Sie mochten, dass wir Ihr Verkauferkonto aktivieren, laden Sie bitte das auf dieser E-Mail angehangte Formular herunter und vervollstandigen es und Ihr Verkauferkonto wird sofort aktiviert.

1. Eine Beschreibung des Problems, welches die Beschwerden verursacht hat.
2. Schritte, die Sie unternommen haben, um das Problem zu beheben und sicherzustellen, dass Beschwerden dieser Art zukunftig nicht mehr vorkommen.
3. Zusätzliche Informationen, die Sie uns zukommen lassen mochten.

Die nachsten Schritte

Wir werden die von Ihnen zur Verf“ugung gestellten Informationen „uberprufen und auf Ihr Schreiben so schnell wie moglich antworten. Es kann sein, dass wir dann weitere Informationen von Ihnen benotigen oder Sie bitten, Ihren Massnahmeplan zu „uberarbeiten. Wenn sich Ihr Massnahmeplan ausreichend mit den Beschwerden befasst, werden wir die Freischaltung Ihres Verkauferkontos prufen.

Freundliche Gr“usse,

Amazon Payments

Die Amazon Payments Europe S.C.A., Kommanditgesellschaft auf Aktien, ist als Unternehmen in Luxemburg, Registernummer B 153 265 eingetragen, mit seiner Unternehmenszentrale in 5 Rue Plaetis, L-2338 Luxemburg. Umsatzsteuer-Identifikationsnummer LU 24448288. Amazon Payments Europe ist von der Commission de Surveillance du Secteur Financier als E-Geld-Emittenten zugelassen (Lizenz Nr. 36/10).

Amazon Payments Handelsnamen von Amazon Payments Europe S.C.A.“

Der Link führt zu einem Fake-Login

Ansonsten unterscheidet sich diese Phishing-Mail nicht sehr von allen anderen dieser Welt. Sie sollen auf den mitgeschickten Link klicken und sich dann auf Amazon anmelden. Doch auch wenn der Login so aussieht, wie Sie ihn kennen: Ein Blick in die URL-Zeile Ihres Browsers wird Ihnen Aufschluss darüber geben, dass gerade versucht wird, an Ihre privaten Daten zu gelangen.

Folgen Sie solchen Link auf keinen Fall und füllen Sie keine Daten aus!

Unsere Sicherheitstipps – So erkennen Sie Trojaner-Mails:

  • Sie sind kein Amazon Verkäufer
  • Keine persönliche Anrede und persönlicher Ansprechpartner
  • Fehlerhafte Rechtschreibung und Grammatik
  • Sie werden aufgefordert, Ihre Daten über einen Link zu aktualisieren
  • Fehlender Hinweis in Ihrem Account (sofern einer besteht)
  • Die Absender- und Linkadresse klingen irgendwie „seltsam“
  • Ihr Antiviren-Programm schlägt Alarm (halten Sie es bitte immer auf dem Laufenden)


Wenn Sie reingefallen sind:

  • Verfallen Sie nicht in Panik, sondern handeln Sie strukturiert
  • Ändern Sie von einem anderen Gerät all Ihre Passwörter
  • Sichern Sie alle Beweise
  • Starten Sie Ihre Antivirussoftware oder engagieren Sie einen PC-Fachmann, der Ihren PC überprüft
  • Wenden Sie sich an die Polizei, das geht auch ganz einfach online
  • Informieren Sie Ihre Geldinstitute

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