Achtung, XpressOffice-Rechnung ist nur ein Vertragsangebot

Mal wieder ist eine Rechnung im Umlauf, die erst auf den zweiten Blick gar keine ist. Diesmal steckt XpressOffice dahinter. Wir klären Sie auf, auf was Sie bei solchen E-Mails achten müssen und warum diese Masche nicht gerade für Seriosität spricht.

XpressOffice-Rechnung ist gar keine! (moerschy/pixabay)
XpressOffice-Rechnung ist gar keine! (moerschy/pixabay)

XpressOffice-Rechnung ist keine!

Haben Sie „mal eben“ 975 Euro übrig, obwohl Sie sich gar nicht darüber bewusst sind, überhaupt etwas bestellt zu haben?

Dann wird Sie diese E-Mail, die derzeit von XpressOffice versendet wird, sicherlich erst mal in Panik versetzen.

Dazu gibt es keinen Grund, denn auf den zweiten Blick enttarnt sich die angebliche Rechnung über irgendwelche gekauften Programme als VertragsANGEBOT.

Lesen Sie immer das Kleingedruckte!

Wie auch bei der Rundmail von „Office Software Direct“ müssen Sie ganz genau in das Kleingedruckte schauen, um zu erkennen, um was es sich bei dem Schreiben überhaupt handelt.

Wer des Englischen nicht sonderlich mächtig ist, wird da ganz schöne Probleme bekommen. Im Kontext steht dort, dass es sich hierbei um keine Rechnung handelt und Sie deswegen auch nicht zu einer Zahlung verpflichtet sind.

Wenn Sie allerdings zahlen, geben Sie damit die Bestätigung, dass Sie den Auftrag erteilen. Damit würde Ihnen die Software 24 Std. nach Erhalt des Geldes zur Verfügung gestellt werden.

Allerdings ist das aus rechtlicher Sicht nicht ganz in Ordnung. Sollten Sie nämlich im Irrglauben, dass es sich um eine Rechnung handelt, blindlings gezahlt haben, könnten Sie versuchen, glaubhaft zu machen, dass Sie in die Irre geführt worden sind.

Natürlich ist es besser, wenn Sie sich gar nicht erst den ganzen Stress antun müssen. Daher raten wir Ihnen, die E-Mail einfach zu löschen.

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