YouNow-Hack: Eine Million Nutzerprofile ergaunert

Der YouNow-Hack verstört derzeit eine Million Nutzer. So viele Profile wurden bei dem Angriff einer Hackergruppe nämlich geknackt.

Offiziell: YouNow-Hack (Screenshot younow.com)

Offiziell: YouNow-Hack (Screenshot younow.com)

Über YouNow

YouNow ist ein Live-Stream-Dienst, bei dem man sich Streams von anderen ansehen oder selbst online gehen kann. Es ist ideal, um sich mit Fans auszutauschen und seine Community aktiv zu verstärken.

Scheinbar war das Videoportal so beliebt, dass es nun einem Hackerangriff zum Opfer fiel – und das leider auch noch ziemlich erfolgreich.

Leider ist das auch nicht der einzige Kritikpunkt. In der Vergangenheit wurde das Portal öfter umstrittig diskutiert, weil sich dort auch einige Pädophile aufhalten sollen. Man könnte sagen, dass es eine Art modernes Knuddels ist, denn auch hier halten sich viele junge Menschen auf, die ganz private Einblicke geben.

Daten wurden veröffentlicht

Laut eines Berichts von heise online müssten sich die Betroffenen nun ziemlich ärgern. Es wurden nicht nur die Konten geknackt, die Daten haben auch schon ihren Weg ins Internet gefunden. Veröffentlicht wurden Sie im Deep Web, auch Dark Net genannt.

Dadurch, dass man sich dort nur anmelden kann, wenn man einen Account bei Facebook, Twitter, Google+ oder Instagram hat, bekommen die Hacker ganz schnell und einfach Zugriff auf viele private Informationen. Und das teilweise von Kindern, denn auf YouNow darf man sich schon ab 13 Jahren anmelden.

Was jetzt zu tun ist

Sollte man von dem Hack betroffen sein, sollten sofort alle Passwörter geändert werden – insbesondere der der Social-Media-Accounts. Gerade, wenn Kinder dort unterwegs sind, sollten Sie als Eltern sie über die Gefahr von Phishing-Mails aufklären. Die geklauten Mailadressen werden nämlich mit Sicherheit bei irgendwelchen Spammern landen – und das kann bei mangelnder Aufmerksamkeit oder fehlendem Wissen gefährlich werden.

Installieren Sie auf jeden Fall ein Antivirenprogramm, wenn Sie es nicht haben. Wenn Sie eines haben, dann halten Sie es immer auf dem aktuellen Stand, damit Sie vor den neuesten Bedrohungen geschützt sind.


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