Postbank-Phishing: „Kontof?hrung – EU Richtlinie 640b.“

Betrüger sind ja nicht besonders kreativ, wenn es um Postbank-Phishing geht. Aktuell geht wieder einmal eine Mail herum, in der von einer angeblichen EU Richtlinie 640b. gesprochen wird. Deswegen sei es nun notwendig, dass Sie Ihre Daten aktualisieren.

– – – Die Postbank hat nichts mit diesen E-Mails zu tun. Dahinter stecken wie immer Betrüger, die Ihr Konto knacken wollen! – – –

Datenklau durch Phishing
Ein angeblich notwendiger Datenabgleich verunsichert derzeit Kunden. (Bild: weerapat1003 – Fotolia)

Die Lüge von der neuen EU Richtlinie 640b.

Damit Betrüger an Ihre Daten kommen, ist ihnen quasi jedes Mittel recht. Doch Sie sind schlauer, weil Sie sich informieren und nicht blind auf jeden Link klicken, der Ihnen zugeschickt wird.

Das aktuelle Postbank-Phishing will mal wieder Panik verbreiten und Sie dazu bewegen, aus Angst um Ihren Zugang, auf den mitgesendeten Link zu klicken.

Die Daten dieser Mail:
Betreff: Kontof?hrung – EU Richtlinie 640b. von Postbank
Absender: noreply@postbank.de

So (oder so ähnlich) lautet die Postbank-Phishing-Mail

Kontoführung – EU Richtlinie 640b.

Datenabgleich erforderlich

Sehr geehrte Kundin,
sehr geehrter Kunde,

heute ist die EU Richtlinie 640b. in kraft gesetzt worden.

Wir sind dazu verpflichtet von Ihnen eine kurze Datenbestätigung einzuholen.

Diese wird nur einen kurzen Augenblick Ihrer Zeit in Anspruch nehmen indem Sie dem hier aufgeführten Link folgen.

Hier entlang [LINK]

Falls Sie Ihre Daten nicht bestätigen, wird Ihr Kontozugang eingeschränkt und kann nur direkt in einer Filiale der Postbank freigeschalten werden.

Herzliche Grüße
Ihre Deutsche Postbank AG

Vorsicht, der Link ist eine Falle!

Im Grunde ähnelt diese Phishing-Mail auch wieder nur allen anderen, die wir Ihnen vorstellen. Sie sollen auf den Link klicken und dann Daten eingeben. Davor warnen wir Sie, denn die Seite, die aussieht, als handelt es sich um einen Postbank-Login ist nichts weiter als eine (gute) Fälschung.

Würden Sie mit der Dateneingabe beginnen, würden Sie nicht wie erwartet, Ihre Daten bestätigen, sondern sie in die Hände von Kriminellen spielen, die damit allerhand Unsinn treiben werden. Leider merkt man das erst, wenn es zu spät ist.

Lassen Sie sich nicht hinters Licht führen und löschen Sie die E-Mail einfach. Schenken Sie ihr keine weitere Beachtung. Ihre Bank wird sich niemals per E-Mail an Sie wenden und Ihre Daten abfragen!

Unsere Sicherheitstipps – So erkennen Sie Phishing-Mails:

  • Sie sind kein Postbank-Kunde und waren nie einer
  • Fehlerhafte Rechtschreibung und Grammatik
  • Die Link-URL und die Absenderadresse klingen „irgendwie seltsam“
  • Sie sollen Ihre Daten über einen Link „aktualisieren“, können sich aber auch mit Fantasiedaten „einloggen“
  • Kein Hinweis in Ihrem Account
  • Keine persönliche Anrede und kein persönlicher Ansprechpartner
  • Ihr Antiviren-Programm schlägt Alarm (halten Sie es bitte immer auf dem Laufenden)


Wenn Sie hereingefallen sind:

  • Ändern Sie von einem anderen Gerät all Ihre Passwörter
  • Sichern Sie alle Beweise
  • Starten Sie Ihre Antivirussoftware
  • Wenden Sie sich an die Polizei, das geht auch online
  • Informieren Sie Ihre Geldinstitute

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