Willhaben-Phishing per WhatsApp

Per WhatsApp wird willhaben-Phishing verbreitet. Zwar sollten Sie schon an der äußerst schlechten Schreibweise erkennen, dass etwas nicht stimmt, dennoch möchten wir Sie warnen!

– – – willhaben hat nichts mit diesen Nachrichten am Hut und distanziert sich von ihnen. Sie werden von Betrügern verwendet, die scheinbar der deutschen Sprache nicht mächtig sind! – – –

Willhaben-Phishing per WhatsApp (LoboStudioHamburg/pixabay)
Willhaben-Phishing per WhatsApp (LoboStudioHamburg/pixabay)

Zugriff durch Fremde? Wohl eher nicht!

Willhaben.at ist ein Online-Anzeigenportal, auf dem Sie Immobilien, Gebrauchtwagen, Jobs und noch vieles mehr bekommen können. Das lockt natürlich auch Betrüger aller Art an – unter anderem solche, die an Ihre Accountdaten kommen wollen, um Ihr Konto zu übernehmen.

Dafür haben sie sich den Weg per WhatsApp ausgesucht, mithilfe dessen die Betrüger Nachrichten versenden, in denen es heißt, Ihre Anzeige sei gesperrt worden, weil es Beschwerden gab.

Das ist nicht der Fall, weswegen Sie sich auf keinen Fall dazu verleiten lassen sollten, auf den Link zu klicken. Die meisten von Ihnen werden den Braten schon anhand der schlechten Schreibweise erkennen. Dennoch gibt es leider immer wieder Fälle, in denen das nicht als Indiz erkannt wird.

So lautet die willhaben-Phishing-Nachricht:

Lieber willhaben-User!

Ihre Anzeige wird deaktiviert weil du hast eine Benutzerbeschwerde.

Lösen sofort:

[LINK]

Dein willhaben-Team!

Auf keinen Fall auf den Link klicken!

Sollten Sie sich verleiten lassen und doch auf den Link klicken, gelangen Sie zu einer Fake-Login-Seite von willhaben. Wie für solche Betrugsversuche typisch, sollen Sie sich quasi nackig machen und all Ihre Daten preisgeben.

Diese nutzen die Betrüger dann für ihre illegalen Geschäfte.

Unsere Sicherheitstipps – So erkennen Sie einen Betrugsversuch:

  • Sie sind kein willhaben-Kunde? Dann ist die Sache klar!
  • willhaben meldet sich nicht per WhatsApp bei Ihnen!
  • Fehlerhafte Rechtschreibung und Grammatik
  • Sie sollen einen Link anklicken
  • Die URL klingt „irgendwie seltsam“
  • Keine persönliche Anrede
  • Keine https-Verbindung
  • Kein Hinweis per Post, auf der Webseite oder in Ihrem Account
  • Ihr Antiviren-Programm schlägt Alarm (halten Sie es bitte immer auf dem Laufenden)


Wenn Sie hereingefallen sind:

  • Ändern Sie von einem anderen Gerät all Ihre Passwörter
  • Sichern Sie alle Beweise
  • Starten Sie Ihre Antivirussoftware
  • Wenden Sie sich an die Polizei, das geht auch online
  • Informieren Sie Ihre Geldinstitute

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