DPD-Hackerangriff: Hacker ZZb00t bekennt sich

Der Morgen des 17. Mai 2017 war alles andere als erfreulich für den Paketdienst „DPD“. Ein Hackerangriff hat das Händlerportal getroffen und alles lahmgelegt. Das hat für mächtig Ärger gesorgt.

DPD-Hackerangriff legt alles lahm (Screeshot: dpd.com)

DPD-Hackerangriff legt alles lahm (Screeshot: dpd.com)

Unsichere Systeme machen Hackern viel Spaß

Nach der GLS, billiger.de und der DHL hatten es Hacker nun auch auf die DPD abgesehen, wie verschiedene Medien berichten.

Warum der Hacker ZZb00t, der sich zu dem Angriff bekannt hat, das tut? Weil er es kann. In einem Zitat heißt es laut „wortfilter.de“:

ZZb00t teilte mir im Twitter-Chat mit: »5 IPs werden angegriffen. Mit genügend Leistung, bei denen müsste es glühen. Mit 5 verschiedenen Methoden werden die so ziemlich penetriert. Hab ja nie gedacht, dass DPD so extrem schlecht gesichert ist. Das ist mehr als peinlich.

Händler sind sauer

mydpd.dpd.com, welches das Händlerportal von DPD, fällt vor allem dem Hacker zum Opfer. Das ärgert die Händler natürlich extrem, weil es dazu zu Lieferverzögerungen kommt – und das führt zu Ärger bei den Kunden und einem Vertrauensverlust.

Vor allem wurde aber kritisiert, dass die DPD keine wirkliche Kommunikation suchte und es so aussah, als wolle man den Fall möglichst unter den Teppich kehren, wodurch die Händler zu spät darauf reagieren konnten.

Warum genau die Hacker scheinbar einen solchen Spaß an der Sache haben? Die Frage werden wird wohl nicht beantworten können. Fakt ist, dass es einfach nur ärgerlich ist und absolut nicht Not tut. Dennoch wird es immer mehr Hacker anlocken – der einzige Schutz: bessere Sicherheitsmaßnahmen.

Ob aus dem DPD-Hackerangriff gelernt wurde, bleibt allerdings abzuwarten.


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