Schluss mit kostenlos: WhatsApp-Abo ab Juli?

Es ist noch nicht lange her, da haben die Betreiber von WhatsApp beschlossen, die App komplett kostenlos anzubieten. Jetzt soll wieder Schluss damit sein. Das zumindest ist des Öfteren im Internet zu lesen.

WhatsApp-Abo ab Juli (Screenshot FB-Seite radio ffn)
WhatsApp-Abo ab Juli (Screenshot FB-Seite radio ffn)

Ab dem 1. Juli gibt es das WhatsApp-Abo!

700 Millionen Menschen haben im Juli den WhatsApp-Messenger genutzt. Insgesamt gibt es über eine Milliarde Nutzer, was rund 42 Milliarden WhatsApp-Nachrichten pro Tag bedeutet. Die App ist vollkommen kostenlos in den App-Stores zu kaufen.

Wenn man bedenkt, was die Betreiber für ein Geld damit einnehmen könnten, scheint die Nachricht über das kommende WhatsApp-Abo gar nicht so abwegig zu sein.

Laut des Berichts soll der Dienst folgendes kosten (iOS / Android):

  • Textnachricht: 8 Cent / 6 Cent
  • Textnachricht über 140 Zeichen: 15 Cent / 12 Cent
  • Textnachricht mit Bildern: 25 Cent / 20 Cent
  • Textnachricht mit Video: 30 Cent / 25 Cent
  • Sprachnachricht: 35 Cent / 30 Cent
  • Videochat: 60 Cent / 50 Cent
  • Speicherung von Chatverläufen 80 Cent/MB / 60 Cent/MB

Für Vielschreiber soll es ein Abo-Modell für WhatsApp geben, welches jährlich und monatlich abgeschlossen werden kann und zwischen 12,50 Euro und 15 Euro pro Monat kosten soll.

Dass das ganz schön viele User ärgert, ist verständlich. Die Aufregung im Netz war also groß und der Beitrag verbreitete sich auf Facebook recht schnell.

Die Frage, ob es sich hierbei um eine ernste Ankündigung handelt oder ob da jemand etwas falsch verstanden ist, stand ebenfalls im Raum.

Radio ffn berichtete

Die News wurde von Radio ffn verbreitet. Viele der Hörer haben allerdings vergessen, auf das Datum zu achten und sind volle Kanne reingefallen.

Bei der WhatsApp-Abo-News handelt es sich schlicht und ergreifend um einen April-Scherz, wie ihn viele Radiosender und andere Medien jedes Jahr durchführen. Zwar heißt das nicht, dass es irgendwann einmal ein Abo geben wird, aber derzeit ist es wohl nicht in Planung.

Sollten Sie also doch noch auf einen solchen Status treffen, weil ihn einer Ihrer Freunde und Kontakte geteilt hat, dürfen Sie ihn gerne über den Wahrheitsgehalt aufklären.

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