Achtung, Pay Online24 AG verschickt wieder Fake-Mahnungen

Die Firma Pay Online24 AG macht nicht das erste Mal von sich reden, weil Mahnungen verschickt werden, die keinerlei Hand und Fuß haben. Ganz aktuell meldet sich der Rechtsanwalt Timo Zucker zu Wort, der die Summe X plus 97,26 Euro eintreiben will. Wie immer brauchen Sie die Mahnung nicht ernst nehmen und können sie einfach in den Papierkorb verschieben. Auf keinen Fall sollten Sie den Anhang öffnen!

Mahnung von Pay Online24 AG
Mahnung von Pay Online24 AG

Pay Online24 AG Mahnung mit gefährlichem Anhang

Bank Payment GmbH, OnlinePayment GmbH, OnlinePay24 und wie Sie alle heißen – sie alle zielen womöglich auf die Ähnlichkeit zur GiroPay AG ab. Deswegen wir vermutlich wohl auch immer eine ähnlich lautende Mahnung per Mail verschickt. Wer weiß schon, was in den Köpfen der Betrüger steckt, die Sie über den Tisch zu ziehen versuchen.

Sollten Sie gerade eine Rechnung von einem gewissen stellvertretenden Rechtsanwalt Timo Zucker im Postfach haben, dürfen Sie gerne einmal herzlich lachen und die Mail löschen. Auf keinen Fall sollten Sie sich auf den Inhalt einlassen und dann im schlimmsten Fall noch den Anhang herunterladen und öffnen. Angeblich sollen Sie darin erfahren, worin Ihr Vergehen liegt, doch das Einzige, was Sie dann bekommen, ist ein schicker Trojaner mit dem Ihre Probleme erst anfangen.

So (oder so ähnlich) lautet die „Pay Online24 AG“-Mail:

Sehr geehrte(r) [Ihr Name],

bedauerlicherweise mussten wir gerade feststellen, dass die Zahlungserinnerung Nr. 270317714 bisher ohne Reaktion Ihrerseits blieb. Heute gewähren wir Ihnen damit letztmalig die Chance, den nicht gedeckten Betrag unseren Mandanten Pay Online24 AG zu decken.

Aufgrund des andauernden Zahlungsverzug sind Sie gezwungen außerdem, die durch unsere Tätigkeit entstandene Kosten von 97,26 Euro zu tragen. Bei Rückfragen oder Unklarheiten erwarten wir eine Kontaktaufnahme innerhalb von drei Werktagen. Um zusätzliche Kosten auszuschließen, bitten wir Sie den ausstehenden Betrag auf unser Bankkonto zu überweisen. Berücksichtigt wurden alle Buchungseingänge bis zum 23.03.2017.

Ihre Personalien:

[Ihr Name]
[Ihre Adresse]
[Ihre PLZ und Stadt]

Telefon: XXXXXX

Bitte überweisen Sie den nun fälligen Betrag unter Angaben der Artikelnummer so rechtzeitig, dass dieser spätestens zum 30.03.2017 auf unserem Bankkonto verbucht wird. Falls wir bis zum genannten Termin keine Zahlung bestätigen, sind wir gezwungen Ihren Fall an ein Inkassounternehmen zu übergeben. Sämtliche damit verbundenen Kosten werden Sie tragen.

Die detaillierte Kostenaufstellung ID 270317714, der Sie alle Buchungen entnehmen können, fügen wir bei.

Mit verbindlichen Grüßen

Stellvertretender Rechtsanwalt Timo Zucker

Öffnen Sie keinen Fall den Anhang

Der Anhang ist in Wirklichkeit keine Rechnung, sondern ein Trojaner. Solange Sie den Anhang nur herunterladen, ist oft noch nichts passiert. Sobald Sie ihn aber ausführen bzw. öffnen, beginnt er mit seiner Arbeit. Die kann sehr vielfältig aussehen. So kann es sein, dass „nur“ weitere Spionage-Programme heruntergeladen werden oder Sie

Dass Sie in so einer E-Mail mit Ihrem richtigen Namen angesprochen werden und auch Daten von Ihnen genannt werden, verunsichert sehr. Das verstehen wir sehr gut, doch auch davon sollten Sie sich nicht beunruhigen lassen. Es kann sein, dass Sie einst an einem Gewinnspiel teilgenommen haben oder sie bei einem Hackerangriff erbeutet wurden. Genau können wir es Ihnen leider nicht sagen.

Am besten löschen Sie die E-Mail, setzen die Absenderadresse (wenn Ihr Filter nicht richtig sortiert hat) auf die Spamliste und antworten auch nicht. Das würde Sie nur umso interessanter für Spammer und Betrüger machen.

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