Rechnung von Office Software Direct ist keine!

Wenn Sie eine scheinbare Rechnung im Postfach haben, die 895 Euro hoch ist, dann kann das schon mal einen ordentlichen Schrecken einjagen. Manche Menschen überweisen den Betrag dann sofort, ohne groß darüber nachzudenken. Hauptsache, es gibt keinen Ärger.

Das sollten Sie niemals tun und schon gar nicht, wenn Sie eine Rechnung von Office Software Direct erhalten.

Rechnung von Office Software Direct?! (janjf93/pixabay)
Rechnung von Office Software Direct?! (janjf93/pixabay)

Austria Domain Hosting und sein Rechnungs-Angebots

Dieser „Fake“, von dem wir Ihnen heute berichten wollen, wendet sich vor allem an Unternehmen, Behörden und Vereine. Diese könnten in den nächsten Tagen eine E-Mail erhalten, die so aussieht, als haben sie noch eine Rechnung zu bezahlen. Dem ist aber nicht so, denn es handelt sich bei dem Schreiben der Office Software Direct nicht um eine Rechnung, sondern um ein Angebot für das „Office Software Direct Pro Package“, welches so gestaltet ist, dass es Sie in die Falle locken könnte.

Diese Masche ist nicht neu und wird immer wieder von diversen Firmen so genutzt. So gab es ähnliche Mails von „Austria Domain Hosting“ und einigen anderen. Dass das Angebot den Hinweis enthält, Sie sollen innerhalb von 14 Tagen zahlen, macht es nicht besser.

Das steckt hinter der Mail von Office Software Direct

Schauen Sie sich das Kleingedruckte an. In dem finden Sie den Hinweis, dass die Spammail nur ein Angebot darstellt. Den Absendern wird allerdings mit Sicherheit bewusst sein, dass es einige naive gibt, die einfach zahlen. Auch wird es ihnen bewusst sein, dass die ganze Aufmachung der Mail für Unsicherheiten sorgt.

Was Sie von so einer Vorgehensweise halten, und wie Sie am Ende damit umgehen, bleibt Ihnen überlassen. Seriös ist das Ganze in unseren Augen nicht und erinnert ein wenig an die wirklich schlechte Werbemasche von Vodafone vor einigen Wochen.

Sollten Sie zu denen gehören, die aus Angst das Geld bezahlt haben, sollten Sie unbedingt gegen die Zahlung vorgehen. Da es sich hierbei um eine Irreführung handelt, haben Sie sehr gute Chancen, Ihr Geld wieder zu bekommen. Am besten werden Sie sich an einen Anwalt.

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