INDASTL Deutschland und ein weiteres Jobangebot

Nachdem wir ja hier schon über das unseriöse Jobangebot von Wiktor Shmel berichtet haben flatterte heute ein neues Angebot in mein Posfach. Auch diesmal kommt der Absender aus der Ukraine und auch diesmal geht es um die „Verwaltung und Weiterleitung der Kundengelder“. So sollen zwischen 500 und 1000 Euro pro Woche(!) möglich sein. Es schreit mal wieder nach Geldwäsche. Die Antwort soll an eine russische E-Mail Adresse gehen. Ich hab das mal im Namen der Aufklärung getan und nach ein paar Tagen bekam ich dann auch gleich eine Antwort.
Es wird mir gedankt und blablabla. Natürlich sind noch einige Plätze frei und sie würden sich freuen, wenn sie mich in ihrem „INDASTL LLC Deutschland Team begrüßen können“. Es wurde auch eine URL mitgeschickt, auf der ich mich weiter informieren könne. Laut dem Domain Check ist die URL in Hamburg angemeldet und registriert ist sie seit dem 18. März 2007 bei einem Anbieter aus den USA. Das Eigenartige ist das sogar gleich ein Arbeitsvertrag mitgeschickt wurde, der sogar von der Berliner Sparkasse beglaubigt sein soll. Es wird immer kurioser.
Außer den Empfängern wird auch wieder ein Dritter geschädigt. In diesem Fall ist es die B&W Werbegesellschaft. Hierbei handelt es sich um eine seriöse Werbefirma aus Göttingen. Auf ihrer Homepage haben sie schon mitgeteilt, dass ihr „Firmenname von einer russischen Adresse mißbraucht“ wird und entschuldigen sich dafür. Anfragen bei der Polizei und bei dem Provider haben „leider keine sinnvollen Möglichkeiten der Verfolgung“ von INDASTL gebracht. Tja, da kann man dann wohl nichts machen…

13 Gedanken zu „INDASTL Deutschland und ein weiteres Jobangebot

  • 20. April 2007 um 21:36
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    „Indastl“, hatte mich aus purer Neugier einfach registriert und beworben. Hatte mir nichts dabei gedacht und prompt wurde mir Geld aufs Konto geschickt! Fazit: Sparkasse hat mir gekündigt und hält mich für einen Beteiligten. Mehr Stress kann man aus Dummheit gar nicht bekommen. Morgen gehe ich zur Kripo.

    Antwort
  • 23. April 2007 um 23:00
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    hallo!

    hab auch gerade so eine email bekommen!

    mensch helmut ,das tut mir leid für dich!

    ich hab bei google INDASTL LLC eingegeben und bin prompt auf dieser seite gelandet!

    ich frage mich nur >wie kommen die an meine e-mail adresse????

    man man man !

    was ist blos mit dieser welt los!

    mfg
    thomas

    Antwort
  • 6. Juli 2007 um 14:26
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    Hallo,

    INDASTL ist immer noch aktiv! Ich habe heute ebenfalls so eine Werbe-Mail bekommen. Für „Blauäugige“ mögen die 500 – 1000 Euro die Woche (!!!) verlockend klingen, doch der Verstand sollte halt bei Geld nicht ausgeschalten werden!
    Für Helmut ist der ganze Stress natürlich ärgerlich, aber hoffentlich hält es weitere „Interessierte“ ab.

    Hoffentlich wird dem Spuk bald ein Ende gesetzt! Solche Infos wie auf dieser Seite helfen natürlich.

    MfG., Heiko

    Antwort
  • 6. Juli 2007 um 22:48
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    Hallo Zusammen!

    Es geht schon wieder los, heute habe ich so eine Mail erhalten.

    Am Besten gleich löschen.

    Zum Glück gibt es ja über Google diese Seite.

    Danke für diese Hilfe.

    Grüße

    Ernst

    Antwort
  • 6. Juli 2007 um 23:53
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    Ja das ist schon schlimm,
    ich habe sogar langsam den verdacht das vielleicht einige Beamte auch mit von der sache sind. Weil ganz ehrlich ich hatte das ganze auch schon (schaden 42.000Euro) Hatte denen die adresse gegeben. Serveradresse aus Italien sowie Spanien und auch noch eine Telefonnummer aus den USA. klar war das die gelder meist immer nach St. Petersburg gehen. Komisch nur das bis dahin noch nichts passiert ist.
    Darmals hatte nur die Postbank den hohen schaden mir ist zum glück nichts passiert. das geld war weg. Nur ärgert es mich das die kripo bei uns echt zu lasch mit solchen themen ist.
    Es wird zuwenig aufgeklärt im TV und Radio sowie in den Printmedien und die auslandsnachforschungen sind gleich null!!!!

    Antwort
  • 7. Juli 2007 um 01:12
    Permalink

    das heisst, wenn ich mich 20 mal mit verschiedenen konten anmelde, bekomme ich direkt geld darauf überwiesen?? wieviel??
    konto kann ruhig gekündigt werden, da es eh nicht meine sind 😉

    mfg. peter

    Antwort
  • 7. Juli 2007 um 11:50
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    hi!
    Hab eben gerade auch eine Mail von dieser Firma bekommen. Habe mich erstmal im Netz schlau gemacht, ist ja der Hammer! Man kann da ja richtig Ärger mit dem Staatsanwalt bekommen.
    Also Finger weg und gleich löschen.

    Ist eine Frechheit, dass niemand was dagegen unternimmt und man als Verbraucher mit solchem Mist zugemüllt wird.

    mfg
    Tom

    Antwort
  • 27. Juli 2007 um 07:34
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    Habe heute eine mail von dieser Firma bekommen, sind mal wieder aktiv.
    Ist super das man über Google hier landet und gewarnt wird.
    Ich hoffe das viele über Google hier landen.
    mfg
    Friedhelm

    Antwort
  • 27. Juli 2007 um 10:18
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    Hallo.
    Habe diese E-mail heute auch bekommen. Dank eurer Seite wird man über die ********** gut informiert. Ich wusste vorher garnicht das es so was gibt.

    mfg Manuel

    Antwort
  • 27. Juli 2007 um 14:53
    Permalink

    Hallo Leute,

    mich wundert es schon, dass so vielen Leuten der totale Durchblick fehlt. So etwas liest man, wird einem ja vor die Nase gehalten, und dann kommentarlos in den Papierkorb.

    Ehrlich, welche seriöse Firma bietet schon einen solchen Job an?

    Wenn dann, wie oben geschildert, jemand auf die Schnauze fällt, dann hat er selber schuld und bekommt nicht auch noch mein Mitleid.

    Nichts gegen unsere Nachbarn aus der Ukraine, aber…

    mfg
    Peter

    Antwort
  • 27. Juli 2007 um 18:58
    Permalink

    Ja, meine Herren, sie sind wieder aktiv!
    Wer´s liest, sollte schon merken, daß es sich um so etwas wie Geldwäsche handeln müsste… russische e-mail-Adresse etc..
    Ich habe ebenfalls bei Google mal nachgeschaut, und bin dann auf diese Seite gestoßen, wo mein Verdacht bestätigt wurde.

    Mich würde es interessieren, wieviele darauf reinfallen. Denn so unseriös sieht das Ganze garnicht aus, also könnte die Falle doch oft zuschnappen.

    Also denn, dann sind wir mal alle froh, dass es uns nicht passiert ist.

    MfG
    Karl-Heinz

    Antwort
  • 27. Juli 2007 um 19:49
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    Hallo,

    im „privatem“ bin ich komischer Weise noch nie auf „indastl“ getroffen – aber, was mich mehr erschüttert, in unserer Fachhochschule gibt es haufenweise Jobangebote von „indastl“. Das hat mich bis jetzt garnicht gejuckt, da wir „Studenten“ haufenweise gute (natürlich legale) Jobs mit sehr guter Bezahlung vorgeschlagen bekommen bzw. ausgeschrieben sind.

    Ich habe mich jetzt erst informiert – denn die Angebote scheinen ja „angeblich“ gut zu sein – aber wenn es um Geldwäsche handelt, frage ich mich, warum die Fachhochschule nichts dagegen tut, das solche Mail überhaupt an die Studenten „weitergeleitet“ werden – den Mail´s blockieren ist doch wohl mit neuster Server und Softwaretechnik möglich!

    Antwort
  • 28. Juli 2007 um 12:59
    Permalink

    Auch bei uns ist heute eine Mail von indastl aufgetaucht, trotz Sofware und Blocker im Server ersticken wir in der Flut solche E-Mail`s (heute waren es nur 93 Spam. Ein Dank an Google das diese Infos so gut laufen.
    Mfg DGH Verwaltung
    Wenn uns jemand Angaben über noch bessere Software zum Schutz gegen solche Mail`s machen kann , soll er dies bitte auf dieser Seite tun.

    Antwort

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