Versehentlicher Facebook-Spam an die User?

Facebook-Spam kennen Sie mit Sicherheit schon zur Genüge. Doch jetzt macht das soziale Netzwerk scheinbar selbst mir und verwirrt seine User mit einer angeblichen Zahlungsaktualisierung. Was es damit auf sich hat? Gute Frage!

Facebook-Spam?! (geralt/pixabay)
Facebook-Spam?! (geralt/pixabay)

Sie brauchen keine Angst haben

Die gute News vorweg: Wenn Sie von Facebook eine Mail mit dem Betreff „Dein Konto ist leer“ bekommen, müssen Sie keine Angst haben, in eine Falle zu tappen, an deren Ende ein Virus oder ein Trojaner steht.

Die Mail stammt von zwar Facebook selbst, scheint für viele Nutzer aber keinerlei Relevanz zu haben. Es geht in ihr um Werbeanzeigen, die nun angeblich deaktiviert wurden, weil kein Guthaben mehr vorhanden sei.

Doch wie mimikama berichtet, wird diese Mail auch an diejenigen unter Ihnen geschickt, die noch nie eine Werbeanzeige bei Facebook geschaltet haben.

Die Daten dieser Mail:
Betreff: Dein Konto ist leer
Absender: advertise-noreply@support.facebook.com
Leitet auf: https://www.facebook.com/www.facebook.com/ads/manager/billing/transactions

So lautet der Facebook-Spam:

Zahlungsaktualisierung

Hallo [Ihr Name],

das Guthaben deines Werbekontos XXXXXX XXXXX ist aufgebraucht. Aus diesem Grund wurden alle deine aktiven Werbeanzeigen deaktiviert. Füge deinem Konto Geld hinzu, um die Werbeanzeigen zu aktivieren oder um neue Werbeanzeigen zu erstellen.

Was Sie tun sollten

Wenn Sie den Link in der Mail anklicken, werden Sie auf keine Seite geleitet, weil sich dort ein Fehler eingeschlichen hat.

Wer von Ihnen ein bisschen fit ist, wird den Fehler in der URL schnell finden. Das „www.facebook.com“ ist doppelt in die Adresse gerutscht – nehmen Sie das aber raus, kommen Sie zum Werbeanzeigenmanager, wie ihn jeder von Ihnen in seinem Account hat.

Dort sehen Sie dann Ihren aktuellen Kontostand und können, wenn Sie denn möchten, das Guthaben aufladen.

Wenn nicht, dann ignorieren Sie die Mail einfach und löschen Sie sie, denn eine Gefahr müssen Sie nicht befürchten. Vielleicht steckt dahinter auch der Versuch, Sie auf diese Möglichkeit aufmerksam zu machen, doch das ist nur reine Spekulation. Ob seitens Facebook noch eine Stellungnahme kommt, bleibt abzuwarten.

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