Angebliche Amazon-Verifizierung ist Phishing

Wenn Ihnen wieder einmal eine angebliche Amazon-Verifizierung ins E-Mail-Postfach flattert, haben Sie allen Grund, unsicher zu sein. Wir können Ihnen nur raten, auf keinen Fall auf den Link zu klicken und keinerlei Daten von sich preis zu geben, denn diese E-Mail stammt auf keinen Fall von Amazon selbst.

Amazon-Verifizierung

Amazon-Verifizierung

Amazon verifiziert keine Kunden

Der Online-Versandhändler Amazon ist auf der ganzen Welt beliebt – kein Wunder also, dass so viele Betrüger den guten Namen des Unternehmens nutzen, um Sie über den Tisch zu ziehen.

Die Phishing-Mails sind dabei ziemlich vielfältig, zielen aber am Ende immer auf Ihre Daten ab. Auch die, die wir Ihnen hier vorstellen, hat keinen anderen Sinn und Zweck.

In der Amazon-Verifizierung-Mail wird behauptet, dass Sie bereits schon länger keine Aktualisierung Ihrer Kundendaten vorgenommen haben. Angeblich sei man aber wegen des europäischem Rechts (welches nicht näher genannt wird) dazu verpflichtet, diese regelmäßig zu überprüfen. Das ist natürlich erfunden und schon anhand der fehlenden persönlichen Ansprache und der Rechtschreibfehler sollten Sie erkennen, dass es sich hierbei um eine Fake-Mail handelt.

Die Daten dieser Mail:
Betreff: Amazon Konto Verifizierung
Absender: markus.hauf@online.de
Leitet auf: http://münchener-abgleich-ihrer.info/NEUE201….

So lautet die Aufforderung zur Amazon-Verifizierung:

Verifizierung

Bitte aktualisieren Sie Ihr Konto!

Bitte beachten Sie folgende Hinweise: Sehr geehrte Damen & Herren,

Da Sie seit längerer Zeit Ihre Kontoinformationen nicht aktualisiert haben. Dadurch entstehen bei uns Risiken im Zussamenhang mit Zahlungen und Kontostand.

Nach europäischem Recht müssen wir bestimmte Informationen von unseren Amazon Kunden anfordern bzw. verifizieren,

um die Identität der Konto Inhaber zu bestätigen. Um diese Anforderungen zu erfüllen, müssen Sie sich auf Amazon.de erneut verifizieren.

Vertrauliche Informationen versenden wir aus Sicherheitsgründen niemals in einer E-Mail.

Was muss ich jetzt machen?

1.Klicken Sie auf den folgenden Button
2.Aktualisieren Sie Ihre Daten
3.Nutzen Sie Ihr Konto wie gewohnt weiter.

Bitte füllen Sie alle Pflichtfelder vollständig und wahrheitsgemäß aus.

Hier geht es zu der Bestätigung:
Jetzt bestätigen (hier klicken)

Wir bitten Sie herzlichst um Ihr vollstes Verständnis und bitten die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Kundenservice

© 1998-2017, Amazon.com, Inc. oder Tochtergesellschaften

Amazon ist Opfer geworden – werden Sie nicht auch eins

Sie können sich schon denken, dass Amazon nicht der Versender dieser E-Mails ist. Der Name wurde missbraucht und das wird leider auch in Zukunft passieren. Seien Sie also bitte immer auf der Hut, wenn Sie eine solche oder ähnliche E-Mail bekommen.

Der Link führt Sie zu einem nachgeahmten Login. Dieser sieht dem echten von Amazon zwar sehr ähnlich, unterscheidet sich in den meisten Fällen in kleinen Details. Doch schon der Blick auf die URL in der Browserzeile sollte Aufklärung geben, denn der beginnt mit „münchener-abgleich-ihrer.info“.

Dass es sich um einen Phishing-Versuch handelt, können Sie auch selbst testen, falls Sie sich unsicher sein sollten. Indem Sie einfach einige Buchstaben in die Anmeldefelder eintragen und sich „einloggen“, wissen Sie, was Sache ist. Das Einloggen wird nämlich immer klappen, wenn es sich um eine Fake-Mail handelt. Dennoch raten wir Ihnen lieber von solchen Versuchen ab, denn sicher ist sicher.

Unsere Sicherheitstipps: So erkennen Sie Phishing-Mails

  • Sie besitzen kein Amazon-Konto und hatten nie eins
  • Sie werden nicht mit Ihrem Namen angesprochen
  • Keinen entsprechender Hinweis auf der Seite oder in Ihrem Konto
  • Schlechte Rechtschreibung und Grammatik
  • Achten Sie auf die Absender-E-Mail-Adresse
  • Halten Sie Ihr Antiviren-Programm auf dem Laufenden und nehmen Sie die Warnungen ernst
  • Sie sollen Ihre Daten über einen Link aktualisieren


Wenn Sie hereingefallen sind:

  • Ändern Sie von einem anderen Gerät all Ihre Passwörter für Banken, Shoppingseiten etc.
  • Starten Sie Ihre Antivirussoftware
  • Sichern Sie alle Beweise per Screenshot
  • Wenden Sie sich an die Polizei, das geht auch online
  • Informieren Sie Ihre Geldinstitute

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