Achtung, Amazon-Phishing: „Verordnung der Bundesbehörde“

Wieder einmal ist ein Amazon-Phishing-Versuch im Umlauf, vor dem Sie sich in acht nehmen sollten. Amazon selbst ist nicht der Absender dieser Mails, es wurde nur der gute Name missbraucht, um bei Ihnen Vertrauen zu erwecken. Fallen Sie auf diesen Fake bitte nicht rein, sonst sind Ihre Daten in Gefahr.

Amazon-Phishing
Amazon-Phishing

Amazon-Phishing ist immer erstunken und erlogen

Amazon ist eine sehr beliebte Seite im Netz, um dort ganz viele Dinge zu kaufen, die man woanders nicht bekommt oder weil man ein Schnäppchen machen möchte. Millionen Kunden lieben Amazon und können nicht mehr ohne. Umso schöner ist es doch, wenn einem bewusst vor Augen geführt wird, dass dem Unternehmen die Sicherheit seiner Kunden wichtig ist und deswegen immer wieder an neuen Techniken gefeilt wird.

Diese Geschichte wird Ihnen auch in der aktuellen Amazon-Phishing-Mail aufgetischt. Anlass dafür soll eine neue Verordnung der Bundesbehörde sein. Das aber ist Quatsch, weswegen Sie auf keinen Fall auf den dazugehörigen Link klicken sollten. Angeblich soll er dazu dienen, sich schnell einloggen und Ihre Daten aktualisieren zu können, doch davon raten wir Ihnen dringend ab!

Am besten löschen Sie die Mail einfach.

So lautet die Phishing-Mail:


Guten Tag (Ihr Name),

aufgrund der neuen Verordnung der Bundesbehörde bezüglich der Internetsicherheit müssen wir ihre Identität prüfen, um Sie als legitimer Nutzer kennzeichnen zu können. Mit diesem Verfahren soll die Internetkriminalität bezüglich des Warenkaufs bekämpft werden.

Eine korrekte und vollständige Angabe Ihrer Daten ist dabei zwingend nötig. Sollte es zu erheblichen Abweichungen kommen, müssen wir Ihr Konto zur Sicherheit vorerst sperren. Sie erhalten dann postalisch eine Nachricht von uns, womit Sie Ihr Konto wieder freischalten können.

Identität bestätigen (LINK(

Vielen Dank für Ihr Verständnis in dieser Angelegenheit.
Ihr Kundendienst

Der Link führt zu einem Fake-Login

Wenn Sie doch voller Neugierde oder Unwissenheit auf den Link klicken, werden Sie einen Login sehen, der dem echten von Amazon täuschend ähnelt. Dennoch handelt es sich hier nur um einen Fake, der von Betrügern so konzipiert wurde, dass Ihre eingegebenen Daten in deren Datenbanken landen – inklusive der folgenden Daten, die Sie auch noch eingeben müssen.

Damit können die Betrüger Ihre Identität zu stehlen. Sie könnten beispielsweise einen Fake-Shop aufmachen, illegale Waren auf Ihren Namen bestellen und noch einiges mehr. Lassen Sie sich also nicht in Versuchung führen.

Unsere Sicherheitstipps: So erkennen Sie Phishing-Mails

  • Sie besitzen kein Amazon-Konto und haben nie eins besessen
  • Kein seriöses Unternehmen wird Sie über einen E-Mail-Link dazu auffordern, Ihre Daten zu bestätigen oder aktualisieren
  • Fehlender Hinweis auf der offiziellen Seite oder in Ihrem Account
  • Schlechte Rechtschreibung und Grammatik
  • Bei Unstimmigkeiten zwischen dem genannten Unternehmen und der URL handelt es sich um eine Phishing-Attacke.
  • Wäre diese Mail echt, müsste in der Browserzeile das HyperText Transfer Protocol Secure (HTTPS statt HTTP) auftauchen
  • Halten Sie Ihr Antiviren-Programm auf dem Laufenden und nehmen Sie die Warnungen ernst


Wenn Sie hereingefallen sind:

  • Ändern Sie von einem anderen Gerät all Ihre Passwörter
  • Starten Sie Ihren Antivirussoftware
  • Wenden Sie sich an einen IT-Experten, der Ihren PC wieder fit macht
  • Sichern Sie alle Beweise
  • Wenden Sie sich an die Polizei
  • Informieren Sie Ihre Geldinstitute

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