Vodafone-Spam: Briefwurfsendungen haben ein Ende

Es gibt Werbemaßnahmen, die kommen gut an und es gibt den Vodafone-Spam. Das Unternehmen hat sich mit seiner neuesten Werbekampagne, den Briefwurfsendungen bezüglich der DVB-T-Abschaltung, ganz schön in die Nesseln gesetzt. Nun ist Schluss damit.

Vodafone-Spam
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Vodafone-Spam in die Knie gezwungen

Dass Werbung immer ein zweischneidiges Schwert ist und sie nicht bei jedem gut ankommt, wissen wir alle. Doch was den aktuellen Vodafone-Spam angeht, scheint es wohl keine zwei Meinungen zu geben, wenn man sich die Kommentare auf unserer Facebook-Seite und im restlichen Internet ansieht. Auch auf der Vodafone-Facebook-Seite häufen sich die Beschwerden und Beschimpfungen. Nun musste das Unternehmen einsehen, dass es damit mehr Ärger als zufriedene (Neu)kunden kriegt und hat die Aussendung der Briefe und Postkarten gestoppt.

Doch worum geht es genau?

Vodafone hat in den vergangenen Tagen massenweise Briefe und Benachrichtigungskarten versendet, die wirkten, als würden Sie Post von einer Behörde bekommen. Da demnächst kein TV-Empfang mehr mit DVB-T-Antenne oder mit digitalem Kabel ohne Set-Top-Box mehr möglich ist, musste man wohl handeln.

In dem Schreiben, welches persönlich an Sie adressiert wurde, wurde wahllos versendet. Es wurde ein gewisser Druck aufgebaut, Tatsachen nicht ganz korrekt benannt und so getan, als sei das alles sehr wichtig und nicht aufschiebbar.

Die Empfänger fühlen sich veräppelt, verunsichert und belästigt – und übten harsche Kritik. Mit Erfolg.

Ist jetzt Schluss?

Zumindest fürs Erste, wie „noz.de“ berichtet. Zitiert wurde Vodafone-Sprecher Volker Petendorf: „Wir werden dieses Werbemittel in dieser Gestaltung nicht mehr versenden, sondern überarbeiten.“

Das bedeutet dann wohl, dass Sie demnächst einen neuen Werbebrief im Briefkasten haben. Das kennen Sie sicher schon, denn Vodafone Kabel Deutschland macht das regelmäßig. Wenn Sie schon einen zur DVB-T-Abschaltung bekommen haben, könnten Sie Glück haben und verschont bleiben. Das allerdings müssen Sie abwarten. Auch wenn Sie eine solche Post nervt, sollten Sie darauf hoffen, dass dieses Mal wenigstens ein wenig ehrlicher ist.

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