Vorsicht vor richtig gutem Gmail-Phishing!

Nutzer des Google-E-Mail-Dienstes sollten sich derzeit sehr in acht nehmen, denn es macht verdammt gut gemachtes Gmail-Phishing die Runde. Woran Sie ihn erkennen und was Sie tun können, erfahren Sie wie immer hier.

Gmail-Phishing
Gmail-Phishing

Gmail-Phishing bedroht Nutzer

Phishing ist nichts Neues und die meisten von Ihnen erkennen eine solche Mail im Handumdrehen. Doch auch die Betrüger sind nicht von gestern und überlegen sich immer neue Möglichkeiten, um an Ihre Daten zu kommen – und leider sind sie damit immer noch viel zu erfolgreich.

Die aktuelle Gmail-Phishing-Welle sollten Sie nicht einfach abtun, sondern sich auf sie vorbereiten, damit Sie kein Opfer werden.

Dahinter stecken nicht Ihre Kontakte

Das Problem an diesem Gmail-Phishing ist, dass er aussieht, als würde er von Ihren Freunden und Kontakten kommen. Somit ist das Vertrauen, die Mail zu öffnen und den mitgesendeten Anhang zu öffnen, ziemlich groß – und damit auch das Risiko gephisht zu werden.

Zudem sind die Betreffs so angepasst, dass sie die von vergangenen Unterhaltungen beinhalten.

Die Phishing-E-Mails werden deswegen von Ihren Kontakten kommen, weil deren Accounts übernommen wurden – wahrscheinlich weil sie auch auf irgendeine schadhafte Mail hereingefallen sind.

Vorsicht vor dem Anhang

Je nach Gmail-Phishing-Mail, die Sie bekommen, finden Sie im Anhang eine PDF oder ein Bild, welches direkt in der Mail eingebettet ist und verlinkt wurde.

Klicken Sie auf das Bild, werden Sie auf eine Fake-Log-in-Seite von Gmail geleitet und bekommen den Hinweis, Sie seien ausgeloggt. Ein Blick auf die Adressleiste hilft, denn dort erkennen Sie schon den Fake. Klicken Sie also am besten gar nicht erst auf irgendwelche Bilder oder Anhänge und loggen Sie sich bitte auf keinen Fall ein.

Wenn Sie doch hereingefallen sind:

  • Ändern Sie von einem anderen Gerät all Ihre Passwörter, insbesondere von Gmail
  • Sollte das nicht klappen, wenden Sie sich hier an Gmail
  • Sichern Sie alle Beweise
  • Starten Sie Ihre Antivirussoftware
  • Wenden Sie sich an die Polizei, das geht auch online
  • Informieren Sie Ihre Geldinstitute
  • Wenden Sie sich an einen IT-Experten

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