Windows-10-Spam: Nutzer sind genervt

Sind Sie auch schon in den „Genuss“ von Windows-10-Spam gekommen? Werbung ist wichtig, das wissen wir alle. Nur übertreiben es manche Unternehmen, wie die Win-10-Nutzer derzeit feststellen. Der Microsoft-Spam stört viele sehr extrem.

Windows-10-Spam

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Windows-10-Spam: Werbung über das Betriebssystem

Kooperationen sind meistens ein Erfolg, an manchen Ecken hapert es aber dann doch, wie derzeit viele Win-10-User feststellen müssen.

Wer den Crome-Browser installiert hat, wird sicher schon festgestellt haben, dass von Zeit zu Zeit ein kleines Pop-up über dem Symbol in der Taskleiste aufploppt.

Mit diesem Fensterchen sollen Sie auf den „Personal Shopping Assistant“ aufmerksam gemacht werden, der gar nicht so neu ist. Scheinbar bekam er aber zu wenig Aufmerksamkeit und wird nun aktiv beworben – sehr zum Ärgernis der Nutzer.

Nicht das erste Mal

Es ist übrigens nicht das erste Mal, dass die Nutzer mit Windows-10-Spam zu kämpfen haben. Wer Google Chrome oder Mozilla Firefox auf Win 10 nutzte, dem sollte klargemacht werden, dass der Microsoft-Browser „Edge“ doch viel besser sei – ebenfalls mit diesen Pop-ups. Und auch dann, wenn man das Edge-Symbol entfernt hatte.

Die Community ist sauer

Immer mehr Beschwerden werden laut. Zum Beispiel im Chrome Web Store, wo Sie den Personal Shopping Assistant herunterladen und bewerten können. Von 5 Sternen erhält er nur 3 und jede Menge böser Kommentare.

Sie verlangen, dass die Pop-ups abgestellt werden, sind über diese Werbemaßnahme verärgert und ärgern sich über die Nutzlosigkeit des Assistenten.

Auf „http://winfuture.de“ schrieb der Nutzer „Toerti“ dazu: „Ich finde es auch unfassbar peinlich. Beim Edge kam auch letztens so ein Popup in der Art das der Edge 14,54523% sicherer ist als der Chrome. Diese Anbiederei wirkt einfach nur extrem billig und unprofessionell. Als stände einem die Drückerkolonne vor der Haustür. Ich weiß auch nicht auf welcher Managementebene so ein Schrott entschieden wird. Erinnert an die Sparkassen Werbung in der der eine Spießer vorschlägt anstatt der wirklichen Verbesserungen die Fähnchen zu machen.

Es gibt auch einige gute Rezensionen, jedoch sind diese aus dem Jahr 2016 und noch vor Weihnachten. Die ganzen negativen Bewertungen trudeln seit einigen Tagen ein, was wahrscheinlich damit zusammenhängt, dass es ein Update gab.

Microsoft-Spam: noch nicht das Ende der Fahnenstange

Sie können davon ausgehen, dass das hier nur der Anfang ist. Weil es kein Windows 11 geben soll und stattdessen nur kostenlose Upgrades angeboten werden, muss sich das Unternehmen Gedanken machen, wie das Geld in die Kassen kommt.

Deswegen wird nun fleißig getestet, was am besten funktioniert. In Zukunft könnte das bedeuten, dass es eine Art Schnittstelle in dem Win-System geben könnte, sodass dann gezielte Werbung gestaltet werden kann. Das ist noch nicht bestätigt, aber denkbar wäre es.


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