Nebenjob-Spam: bis zu 84,- Euro/ Std. verdienen

Kennen Sie schon den sogenannten „Nebenjob-Spam“? Dabei wird Ihnen ein angeblich lukrativer Nebenjob versprochen bzw. angeboten, dessen Stundenlohn so gut klingt, dass man ziemlich doof wäre, wenn man sich diese Chance durch die Lappen gehen lassen würde. Wir können Ihnen nur empfehlen, die Finger von Spam-E-Mails wie diesen zu lassen.

Nebenjob-Spam (Astryd_MAD/pixabay)
Nebenjob-Spam (Astryd_MAD/pixabay)

Nebenjob-Spam: viel Geld, wenig Arbeit

Sie möchten ein Dach über dem Kopf und einen vollen Kühlschrank, ab und an in den Urlaub fahren, eine Familie ernähren können und so vieles mehr, richtig? Das alles lässt sich nur mit einem gewissen finanziellen Hintergrund bewerkstelligen. Nicht jeder Mensch ist mit seinem Gehalt zufrieden, auch wenn ihm der Job an sich Spaß macht.

Kein Wunder, dass Spam-Mails, wie wir Ihnen jetzt eine vorstellen, einen so großen Erfolg haben. Gelockt wird in diesen Anschreiben mit Nebenjobs, die einfach jeder machen kann und die große finanzielle Gewinne versprechen. Dass das neugierig macht, ist überhaupt kein Wunder, denn ein kleines Taschengeld kann doch jeder gebrauchen.

Dennoch raten wir Ihnen dringend, den Link gar nicht erst anzuklicken, denn ansonsten können Sie nur unnötig in Versuchung geraten.

Die Daten dieser Mail:

  • Betreff: Nebenjob: der bis zu 84,- Euro/ Std. bringt wenn man schnell ist. [NEU]
  • Absender-E-Mail: support@mc-gruppe.de

So lautet die Spam-Mail

Neu: Nebenjob der bis zu 84,- Euro/ Std. bringt wenn man schnell ist.

Mit nur wenigen Mausklicks können Sie ebenfalls starten.

So gehts: Hier klicken

Einmalig und Neu auf dem Markt.

Achtung: Bitte schnell handeln, Angebot ist begrenzt.

Herzlichst,
Mike Goldmann
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Maik Freimann
Charlottenstrasse 113
10117 Berlin“

Sie traurige Wahrheit ist eine andere

Der Link des Nebenjob-Spams führt Sie auf die Seite „http://autoprofitreplicator.trade“. Sie werden mit den Worten begrüßt, dass Sie einer von 375 Menschen sind, der die einmalige Chance bekommt, einen Haufen Geld zu verdienen – und das ohne nur einen Cent zahlen zu müssen. Das klingt schon einmal vielversprechend.

Unter dem Video, welches sich übrigens nicht pausieren lässt, finden Sie die Logos von RTL, N24, Yahoo! Finanzen und Sat1.

Es handelt sich dabei um den „Binäroptionshandel“. Grundsätzlich mag das nicht unseriös sein, doch wer davon keine Ahnung hat und auf eins der schwarzen Schafe in dieser Branche hereinfällt, hat schnell mehr Probleme als vorher. Bei den binären Optionen handelt es sich um ein Spekulationen von Kursanstiegen oder einen Kursabfällen von Aktien, Rohstoffen, Währungspaaren oder Indizes. Dabei kann man eine Menge Geld gewinnen – aber auch ebenso viel verlieren.

Auch „binaryoptionswatchdog“ warnt vor diesem Anbieter. Dort gehen viele Beschwerden von Menschen ein, die eine Menge Geld dort verloren haben. In einem Bericht heißt es, dass es mindestens (!) „$200-$250 pro Opfer“ seien.

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