Fake-„Erste Bank/Sparkasse“-Mail: „Aktualisierung Ihrer Nutzerdaten“

Die „Erste Bank – Sparkasse“ ist laut eigenen Aussagen das modernste Banking Österreichs. Das lockt nicht nur viele Kunden an, sondern auch Betrüger, die im Namen dieser Bank gefälschte Mails versenden. In diesen heißt es, dass für die Empfänger eine „Aktualisierung (der) Nutzerdaten notwendig“ sein würde. Leider fallen viele darauf rein, weil Sie Angst um Ihr Online-Banking haben – und dann geht der Ärger erst richtig los.

Nicht klicken! (geralt/pixabay.com)
Nicht klicken! (geralt/pixabay.com)

Sind Ihnen Ihre Daten heilig?

Wenn Sie Ihre Daten nicht an Menschen geben wollen, mit denen Sie nichts zu tun haben möchten, dann sollten Sie auf keinen Fall auf den Link klicken, welcher in der Fake-Mail der angeblichen „Erste Bank/Sparkasse“ mitgesendet wird.

In der E-Mail wird behauptet, dass die Sicherheitsstandards erhöht wurden und es deswegen notwendig sei, dass Sie Ihre Nutzerdaten aktualisieren sollen. Außerdem wird auf Sie der Druck damit erhöht, dass die Aktualisierung nur 14 Tage kostenlos möglich ist, ansonsten könnte eine Bearbeitungsgebühr erhoben werden – eine ganz typische Masche um den Empfänger dazu zu bewegen, den Link anzuklicken.

So lautet die Betrugsmail:

Betreff: Bestätigung erforderlich!

>> Datenabgleich erforderlich!

Sehr geehrter Kunde,

wir möchten Sie freundlichst auf die anstehende Aktualisierung Ihrer Nutzerdaten hinweisen.
Wir haben unsere Sicherheitsstandards erhöht und aus diesem Grund ist eine Aktualisierung Ihrer Nutzerdaten notwendig. Diese Aktualisierung ist zu Gunsten Ihrer Sicherheit unumgänglich!

Die Aktualisierung starten sie über den unten ausgeführten Button:

Bitte führen Sie alle notwendigen Schritte vollständig durch. Anschließend werden Sie auf die Hauptseite weitergeleitet und können wie gewohnt fortfahren.

Beachten Sie bitte, dass diese Aktualisierung binnen 14 Tagen durchgeführt werden muss. Ansonsten können Bearbeitungsgebühren anfällig werden, zwecks manueller Durchführung.

Wir bedanken uns bei Ihnen für Ihr Verständnis!

Zur Bestätigung

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Kundenservice

Dies ist eine Phishing-Mail!

Sie werden sicher schon vermuten, dass es sich hierbei um eine äußerst unkreative Phishing-Mail handelt. Der Wortlaut der Mail wird täglich dutzende Male verschickt. Das einzige, was sich ändert, ist der Unternehmensname welcher missbraucht wird. Ob „Erste Bank/Sparkasse“, Amazon, ebay oder andere Banken – sie alle wurden schon Opfer.

Über den Link gelangen Sie auf einen gefälschten Login, der schon einmal Ihre Online-Banking-Daten an die Betrüger weiterleitet. Auf den folgenden Seiten werden Sie dann aufgefordert, alle weiteren private Daten anzugeben, so z. B. Zahl- und und persönlichen Daten.

Unsere Sicherheitstipps: So erkennen Sie Phishing-Mails

  • Sie sind kein „Erste Bank/Sparkasse“-Kunde, waren keiner und wollen auch keiner werden.
  • Sie werden nicht mit Ihren Namen angesprochen.
  • Schauen Sie sich die Absenderadresse genau an
  • Es gibt keinen direkten Ansprechpartner.
  • Halten Sie Ihr Antiviren-Programm auf dem Laufenden und nehmen Sie die Warnungen ernst
  • Gehen Sie mit der Maus über den Button, ohne ihn anzuklicken. Sollte die Rechnungsmail echt sein, erscheint eine Internetadresse, die zum Absender passt. Bei Unstimmigkeiten handelt es sich um eine Phishing-Attacke.
  • Kein Unternehmen der Welt wird Sie auffordern, Ihre Daten über einen Link zu aktualisieren.
  • Auf Sie wird Druck ausgeübt, in dem Ihnen nach einer gewissen Frist mit Gebühren „gedroht“ wird.
  • Rechtschreib- und Grammatikfehler


Wenn Sie hereingefallen sind:

  • Ändern Sie von einem anderen Gerät all Ihre Passwörter
  • Starten Sie Ihren Antivirussoftware
  • Wenden Sie sich an einen IT-Experten, der Ihren PC wieder fit macht
  • Sichern Sie alle Beweise
  • Wenden Sie sich an die Polizei
  • Informieren Sie Ihre Geldinstitute

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