Amazon.de–SMS: „Ihr Konto wurde gesperrt“

Wenn man eine SMS bekommt, ist das meistens eine schöne Sache. Doch auch SMS werden von Betrügern genutzt, um Phishing zu betreiben. Ganz aktuell wird dazu das allseits beliebte Amazon missbraucht, welches sich absolut von diesen Fake-SMS distanziert.

Amazon (Screenshot @ Amazon.de)

Amazon (Screenshot @ Amazon.de)

Kontosperrung aufgrund verdächtiger Aktivitäten

Amazon-Kunden haben in ihrem Account nicht nur Ihre Adresse hinterlegt, sondern auch ihre Zahlungsdaten. Das ist für Betrüger nämlich sehr attraktiv, damit Phishing zu betreiben, denn wer möchte schon Gefahr laufen, dass andere Zugriff auf den Account haben? Wenn dann eine SMS kommt, dass das Konto gesperrt wäre, weil es angeblich „verdächtige Aktivitäten“ gegeben hätte, der gerät schnell in Panik.

Schnell ist also der Link in der SMS angeklickt, auch wenn man auf den ersten Blick schon sehen sollte, dass dieser nichts mit Amazon zu tun haben kann.

Diebstahl Ihrer Daten

Wenn Sie den Link anklicken, werden Sie auf eine täuschend echte Amazon-Login-Seite weitergeleitet, auf der Sie Ihre Zugangdaten eintragen sollen, um sich angeblich einzuloggen. Anschließend werden Sie aufgefordert Ihre persönlichen Daten einzugeben, so wir Ihren Namen, Ihr Geburtsdatum und die Wohnanschrift und noch einiges mehr.

Diese Daten werden auf keinen Fall zur Bestätigung Ihres Accounts benötigt, sondern nur, um die Datenbanken der Betrüger zu füttern.

Die einzig richtige Reaktion

Sollten Sie eine solche SMS bekommen (auch wenn ein andere Unternehmen genannt wird), sollten Sie sie einfach löschen.

Sollten Sie auf die SMS hereingefallen sein, sollten Sie sich an die Polizei wenden und sofort Ihr Passwort von einem anderen Gerät aus ändern.


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One Response to “Amazon.de–SMS: „Ihr Konto wurde gesperrt“”

  1. Rolf Schuh sagt:

    Ich erhielt jetzt zum 2. Mal eine Aufforderung, eine amazon-Rechnung zu bezahlen samt fast €90,–Anwaltsgebühren und das von einem
    Stellvertretenden Rechtsanwalt von Sandrart. (ein r zu viel für die Sandratte. Leite sie weiter an die Staatsanwaltschaft und an die Kripo.
    An alle anderen: nicht zahlen. Das Geld wäre weg. Der RA kann nicht gegoogelt werden und eine Anrede Stellvertretender Rechtsanwalt lässt schon an einen ausländischen Absender denken.


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