Amazon-Fakeshops erkennen (und meiden)

Amazon ist mit 44 Millionen regelmäßigen Kunden (Quelle Statista) einer der größten Online-Shops. Das lockt nicht nur jede Menge Betrüger an, die in dem Namen des Unternehmens Fake-Mails versenden, sondern auch Fake-Shops auf der Plattform eröffnen – sehr zum Ärgernis der Kunden.

Online-Shopping

(Bild: Joachim Wendler – Fotolia)

Vorsicht vor unseriösen Shops

Der Amazons Marktplatz ist offen für Verkäufer, die die bunte Mischung und Preisvielfalt Amazons ausmachen. So sind tolle Schnäppchen möglich, doch nicht jedes von ihnen ist auch seriös. Das mussten leider schon ausreichend Kunden feststellen.

Gerade zur Weihnachtszeit floriert das Geschäft der Betrüger, weil man auf der Suche nach besonderen Schnäppchen ist und der Preis oft ausschlaggebend ist, zuzuschlagen oder auch nicht.

Oft läuft es nach Schema F

Vor allem locken diese Fake-Shops mit extrem niedrigen Preisen. Dies kennen Sie vielleicht schon durch Spam-Mails, die mit Oakley Sonnenbrillen, Ray ban, Michael Kors und etlichen anderen teuren Designern werben.

Bei Amazon finden Sie bei unseriösen Anbietern, den Hinweis, sich per E-Mail an den Verkäufer zu wenden. So soll der Amazon-Warenkorb und damit auch der gute Service umgangen werden. An dieser Stelle sollte man hellhörig werden und den Verkäufer melden – auch weil das von dem Shopriesen untersagt wird.

Mit einem solchen Kauf geben Sie Ihre A-bis-Z-Garantie auf, die Amazon einem jedem Kunden gewährt. Viele loben den guten Service und die schnelle Abwicklung, wenn etwas schief gegangen ist – nicht aber wenn die Käufe nicht über die Plattform abgewickelt werden.

Amazon könnte mehr machen

Leider scheint es Amazon, auch wenn eng mit der Polizei zusammengearbeitet wird, es nicht als allzu wichtig an, die Kunden mehr zu schützen. Zum Beispiel durch entsprechende Hinweise, Infomails oder Ähnliches.

Fallen Sie nicht herein

Das Geld wiederzubekommen, ist fast aussichtslos. Die Menschen, die hinter den Käufern stecken, sind Geldwäscher, die unter anderem durch entsprechende Jobgesuche angeworben werden und offiziell als „Finanzagenten“ arbeiten.

Amazon löscht solche Shops zwar recht schnell, wenn sie gemeldet wurden oder auffällig wurden, dennoch sind die Nachfolger schneller wieder da, als einem lieb ist. Es liegt also an einem selbst, die Augen offen zu halten und sich nicht hinters Licht führen zu lassen.

So schützen Sie sich

  • Seien Sie skeptisch bei großen Rabatten
  • Kaufen Sie nicht außerhalb des offiziellen Bestellvorgangs
  • Bezahlen Sie nur per Lastschrift, Kreditkarte oder Paypal
  • Sollten Sie hereingefallen sein, erstatten Sie umgehend Anzeige bei der Polizei
  • Melden Sie Fake-Shops bei Verdacht
  • Schauen Sie sich das allgemeine Angebot des Shops an (führt ein Musikshop auch z. B. auch Küchengeräte?)

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