Niki Lauda: LaudaMotion wurde gehacked!

Cyberangriffe gehören zu unserem Alltag. Was den „kleinen Mann“ schon sehr ärgert, nimmt bei großen Unternehmen, wie es das Flugunternehmen „LaudaMotion“ eins ist, noch ganz andere Ausmaße. Im Namen der Firma von des Ex-Formel-1-Stars Niki Lauda wurde eine ganze Stange Geld ergaunert.

Ein Hackerangriff bedeutet Ärger (Pexels/pixabay.com)
Ein Hackerangriff bedeutet Ärger (Pexels/pixabay.com)

Der Ärger mit gefälschten Rechnungen

Sicher haben Sie auch schon einmal eine Fake-Rechnung im Postfach gehabt, die Sie mit ebenso großer Sicherheit als Fälschung enttarnt haben. So etwas passiert jeden Tag – vor allem auch, dass Menschen darauf hereinfallen.

Dabei werden meistens die Namen großer Unternehmen missbraucht, deren Mails gefälscht und dann dazu benutzt, anderen das Geld aus der Tasche zu ziehen. So passierte es kürzlich auch Niki Lauda, den Sie sicher kennen, auch wenn Sie kein großer Formel-1-Fan sind.

Was ist passiert?

Hacker, welche wahrscheinlich aus aus dem chinesischen, russischen oder türkischen Raum kommen, haben es geschafft, sich in das System einzuschleusen. Als sie dann quasi dabei zusehen konnten, wie Rechnungen an Kunden geschickt wurden, haben sie diese nachgebaut, aber eine fremde Kontonummer eingefügt. Damit die Kunden nicht misstrauisch wurden, wurde einfach behauptet, dass sich die Kontoverbindung geändert habe.

Darauf fielen drei LaudaMotion-Kunden herein, sodass insgesamt eine Beute von ca. 74.000 Euro gemacht werden konnte – auch wenn der Betrugsversuch schnell entdeckt werden konnte. Die Dritte Überweisung konnte noch in der letzten Sekunde gestoppt werden. Das Geld ist futsch, daran muss man sich wohl gewöhnen. Mittlerweile seien die Lücken entdeckt, aber das Gesehene ist dennoch sehr ärgerlich.

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