Enkeltrick hat Hochsaison

In etwas über zwei Wochen ist Weihnachten. Die Menschen basteln und kaufen Geschenke und freuen sich auf die besinnliche Zeit. Doch es ist auch die Zeit, in der finanzielle Sorgen sehr stark zum Vorschein kommen und die Menschen mehr „geben“ als sonst. So lassen sich liebe Großeltern in dieser Zeit besonders gut ausnehmen.

Der "Enkeltrick" stirbt nicht aus (Pavlofox/pixabay.com

Der „Enkeltrick“ stirbt nicht aus (Pavlofox/pixabay.com

Wenn der Enkel anruft…

Mal ehrlich, die meisten Omas und Opas können nicht Nein sagen, wenn Ihr Enkel etwas braucht und sich wünscht. Wenn dann auch noch eine Notlage herrscht, dann kratzen Großeltern meistens die allerletzten Groschen zusammen, um der Familie zu helfen, auch wenn sie selbst kaum etwas zum Leben haben. Wenn sie dazu auch noch einen Funken zu vertrauensseelig sind und vielleicht auch etwas „schusselig“ ist das ein gefundenes Fressen für den allseits beliebten Enkeltrick, welcher schon seit Jahren viel zu gut funktioniert.

Weihachten macht spendabel

Vermehrt kommt es in der Weihnachtszeit zu Anzeigen bei der Polizei, weil vor allem Senioren auf Betrüger hereingefallen sind, die bei Ihnen angerufen, Ihnen eine Geschichte von einer finanziellen Notlage erzählt haben und dann „einen Freund“ zum Abholen vorbei geschickt haben.

Die älteren Menschen glauben diese Geschichten leider zu oft und deswegen sind schon viele betrogen worden. Es ist wichtig, an dieser Stelle eine Prävention zu treffen und die älteren Herrschaften zu informieren.

Treffen Sie Vorkehrungen

Sie könnten beispielsweise ein Codewort ausmachen, damit sich man sich sicher sein kann, dass es auch wirklich um Angehörige handelt. Ein Zettel neben dem Telefon kann helfen.

Auch ist ein Seniorentelefon mit einem Display eine gute Idee, in dessen Telefonbuch Sie die Nummern einspeichern. So können Opa und Oma recht zuverlässig ablesen, wer gerade anruft.

Klingelzeichen an der Tür helfen ebenfalls, keinem ungewollten Gast die Tür zu öffnen, wenn niemand „Jüngeres“ zum Schutz dabei ist. Es gibt eine Menge Möglichkeiten, sich zu schützen – man muss sie nur wahrnehmen.


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