Falschgeld auf dem Weihnachtsmarkt

Bei Falschgeld handelt es sich nicht unbedingt um Spam, dennoch wollen wir Sie heute vor dieser alten und dennoch topaktuellen Betrugsmasche warnen. Auf Weihnachtsmärkten, die vielerorts am 27. November 2016, gestartet sind, wird die Gelegenheit genutzt, Falschgeld unter die Leute zu bringen. Davor sollten Sie sich vorsehen!

(moritz320/pixabay.com)
(moritz320/pixabay.com)

Achtung, auch Sie können betroffen sein

Die „internationale Koordinationsstelle zur Bekämpfung von Internetmissbrauch“, den meisten wohl besser bekannt als „mimikama.at“ warte die Tage aufgrund von Facebook-Beiträgen vor Falschgeld, welches auf Weihnachtsmärkten in Umlauf gebracht wird.

Die Meldungen kamen aus Frankfurt am Main und es soll ein Mann 20-Euro-Scheine ausgegeben haben – der Betrug fällt in dem Gewusel eines Weihnachtsmarktes natürlich nicht so schnell auf. Auch wenn der Mann noch nicht gefasst ist und es sich bisher nur um einen Täter handelt, so kann man nicht unbedingt Entwarnung geben, denn es könnte einen immer treffen.

Der 20-Euro-Schein ist, neben dem 50-Euro-Schein, das beliebteste Falschgeld, weil sie selten kontrolliert werden.

Das gilt aber auch beispielsweise für Privatverkäufe, Flohmärkte und ähnliche Gelegenheiten.

So schützen Sie sich

  • Wenn Sie gefragt werden, ob Sie netterweise Geld wechseln können, lehnen Sie es am besten ab
  • Nutzen Sie das „Fühlen-Sehen-Kippen“ Prinzip. Auf beiden Seiten können Sie Echtheitsmerkmale erkennen, die durch das Kippen des Scheins sichtbar werden (Hologramm, Farbwechsel)
  • Nutzen Sie einen Geldprüfstift
  • Berühren Sie mit Daumen und Zeigefinger das trapezförmige Feld. Es muss deutlich spürbar sein
  • Die Schriftzeichen BCE, ECB, EZB, EKT, EKP müssen ebenfalls spürbar sein

  • Sollten Sie Falschgeld in die Hände bekommen, rufen Sie die Polizei, denn ansonsten machen Sie sich strafbar. Leider wird Ihnen die Summe nicht erstattet.

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