Facebook shoppt fröhlich im Darknet

„Facebook“ steht ja immer wieder wegen der unterschiedlichsten Dinge in der Kritik. Nun wurde bekannt, dass Passwortlisten aufgekauft werden – und zwar über das Darknet. Dass das wieder einmal kein gutes Licht auf das soziale Netzwerk wirft, sollte wohl klar sein.

Facebook (geralt/pixabay.com)
Facebook (geralt/pixabay.com)

Doppelte Passwörter sind eine Gefahr

„Die beste Technologie-Konferenz auf dem Planeten“, kurz auch Web Summit 2016, die dieses Jahr im portugiesischen Lissabon stattfand, hat einiges zutage gebracht. Dass viele User auf unsichere Passwörter setzen, ist ja schon lange nichts neues mehr. Auch nicht, dass noch mehr User Ihre Passwörter gerne „wiederverwenden“ – womit dann die Missbrauchsgefahr steigt, weil Hacker so schnell Zugriff auf andere Konten bekommen. Das verkündete Alex Stamos, der Facebook-Sicherheitschef.

Passwörter werden von FB abgeglichen

So, nun kommt das Darknet ins Spiel. Dort kauft Facebook Passwortlisten um diese dann mit denen zu vergleichen, die auf der Seite benutzt werden. Dass nun etliche User verunsichert sind, ist nur allzu verständlich. Man hat Angst, dass die Datenkrake noch mehr über einen weiß, als einem eigentlich lieb ist.

Dem soll aber nicht so sein. Vielmehr würden die Passwörter „gehasht“ werden, also nicht im Klartext zu sehen sein. Die User bekommen dann aber eine Nachricht, wenn sie das Passwort schon für einen anderen Account benutzen. Durch diese Hashfunktion soll es unmöglich sein, den Code, der dann entsteht, zurückrechnen zu können.

Für einige wird das aber sicher nicht ausreichen und die Unsicherheit bleibt.

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