Google Pixel in nur 60 Sekunden geknackt

Das Google Pixel erfreut die Smartphone-Fans. Nicht so begeistert dürften die aber davon sein, wie schnell sich das gute Stück knacken lässt.

Hacker bei der Arbeit (genesis_3g/pixabay.com)
Hacker bei der Arbeit (genesis_3g/pixabay.com)

120.000 Dollar für einen Hack

Der Hackerwettbewerb Pwnfest 2016 in Seoul ist heiß begehrt. Nicht nur bei den Hackern, die dort antreten, sondern auch bei Unternehmen, weil sie so am besten herausfinden können, was Ihre Systeme und Programme wirklich bringen.

Das Ergebnis: Das Google Pixel hat in chinesischen Hackerhänden gerade einmal 60 Sekunden standgehalten und dann war es wie ein offenes Buch. Das Team Qihoo 360 hat sich damit 120.000 Dollar gesichert und eine Sicherheitslücke aufgedeckt, an der nun gearbeitet werden kann.

Das ist deswegen so interessant, weil diese Sicherheitslücke schon einmal entdeckt und eigentlich schon beseitigt sein sollte. Scheinbar gibt es aber immer noch Nachholbedarf. Die Hackergruppe Keen Team hatte sogar zwei aufgedeckt, wovon die zweite aber noch immer nicht beseitigt ist.

Google ist nicht alleine

Google muss sich aber nicht alleine fühlen, denn auch der Safari-Browser und der Adobe Flash-Player wurden in die Knie gezwungen – mitunter in vier bis 20 Sekunden. Sicher, da sind Profis am Werk, dennoch ist das ganz schön erschreckend. Für diese beiden Hacks gab es ein Preisgeld von 80.000 US-Dollar bzw. 120.000 US-Dollar. Letzteres ging übrigens auch an das Hackerteam Qihoo 360, die am Ende des Tages immerhin stolze 520.000 US-Dollar erhacken konnten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.