Michael Kors Spam: Limited Sale 70% Off

Sie sind noch auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk und wollen etwas ganz Besonderes verschenken? Dann nehmen Sie sich lieber noch ein bisschen Zeit, anstatt auf unseriöse Fake-Angebote einzugehen, die Sie per E-Mail bekommen. Aktuell werden wieder Michael-Kors-Taschen beworben.

Michael Kors Spam
Michael Kors Spam

Designerware zum Schnäppchenpreis

Gerade erst haben wir über die Fake-Angebote von Canada Goose Down, UGG Boots, Oakley Sonnenbrillen und Ray ban berichtet, da darf auch (mal wieder) Michael Kors nicht fehlen. Es ist zwar nicht das erste Mal, dass wir darüber berichten, doch man kann es gar nicht oft genug erwähnen, dass Sie von diesen Angeboten lieber die Finger lassen sollten.

Auch, wenn es noch so verlockend klingt, 70 Prozent weniger als den Ladenpreis zu bezahlen, so werden Sie sich am Ende wahrscheinlich nur ärgern. Originale werden in diesem Fall nämlich auf gar keinen Fall verkauft.

„Sonderangebot-Mails“ sind Fake

Es gibt quasi keine Ausnahme: solche Mails sind grundsätzlich Fakes. Niemals werden Sie zu diesem Preis originale Taschen in einem Shop kaufen können – vielleicht eher auf dem Gebrauchtwarenmarkt, wenn jemand wirklich dringend Geld braucht (aber auch dort raten wir von dem Kauf ab!).

Es gibt zwar durchaus Menschen, denen es egal ist, wenn sie einen Fake tragen und das ist auch vollkommen in Ordnung. Nur leider gibt es da einen kleinen Haken.

„Und wenn ich doch zugreife?“

Fakes zu kaufen ist grundsätzlich nicht verwerflich, denn in der Regel hat man seine Gründe dafür. Das sehen zwar viele anders, doch am Ende müssen Sie sich damit wohlfühlen. In der Regel bekommen Sie über solche Shops mehr oder weniger gut gemachte Fakes, die in keinem Fall so lange halten, wie die Originale.

Außerdem, wenn sie denn überhaupt versendet werden, kann es sehr gut sein, dass Ihre Bestellung beim Zoll hängen bleibt, weil dieser Stichproben durchführt oder auffällige Pakete einbehält. Dann müssen Sie mit Ihrer Rechnung hinfahren und das Paket dort öffnen – und da beginnt dann der Ärger. Haben Sie Glück und es ist Markenname verwendet worden, kann es sein, dass Sie nur die Steuern nachbezahlen müssen und nach Hause gehen können.

Sollte der Fake aber erkennbar sein, so kann es nach §§ 146 ff. Markengesetz die Ware passieren, dass Ihre Ware einbehalten wird. Dies wird auf Anweisung des Rechteinhaber (in diesem Fall Michael Kors) getan. Danach kann es bis zur Vernichtung der Taschen kommen. Zuletzt kann es auch sein, dass Sie eine Unterlassungserklärung an den Hals bekommen, welche nicht gerade günstig ist.

Unser Tipp

Löschen Sie die E-Mail und lassen Sie sich nicht zu einem Kauf verleiten. In den meisten Fällen werden Sie es bereuen.

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