Facebook-Warnung: Vergiftete CDs im Briefkasten?

Das soziale Netzwerk Facebook kann durchaus nützlich sein, um von Dingen zu erfahren, die man sonst nicht mitbekommen hätte. Allerdings werden dort auch viele Falschmeldungen oder solche geteilt und in Umlauf gebracht, die schon uralt sind. So zum Beispiel die Warnung vor Gift-CDs im Briefkasten.

Sind Gift-CDs im Umlauf? (Security/pixabay.com)

Sind Gift-CDs im Umlauf? (Security/pixabay.com)

Das Gift im eigenen Briefkasten?

Geschenke sind ja im Grunde nichts Schlechtes. Doch nicht jeder meint es gut mit einem. Deswegen sollte man sich derzeit vor CDs in acht nehmen, die vollkommen unerwartet in dem eigenen Briefkasten liegen. Diese seien nämlich vergiftet und wer sie ahnungslos anfasst, der müsse mit schweren gesundheitlichen Konsequenzen rechnen. Ein wenig erinnert diese Meldung an die vor den angeblichen Fressnapf-Futterproben.

So lautet eine der Facebook-Warnung:

„‼️‼️‼️ W A R N U N G ‼️‼️‼️
Liebe Kerpener, Kölner und Umgebung,
VORSICHT bei diesen CD’s im Briefkasten! Sie sind in Gift getränkt und haben heute die Runde in Kerpen gemacht, gestern bereits in Köln-Höhenhaus. Bitte bitte fasst sie nicht mit bloßen Händen an, eher mit Handschuhen oder einer Zeitung. Eine Bekannte liegt mit Atemnot im Krankenhaus.
Passt auf euch auf und teilt, erzählt und warnt eure Liebsten und Bekannten.“

Was ist dran?

Diese Meldungen und Warnungen gehen schon seit 2015 durch das Internet. Wie schon so oft, sind solche Postings nicht kleinzukriegen und werden eines Tages wieder von irgendjemandem hochgeholt und das ganze nimmt seinen Lauf. Dabei wurde schon damals darüber berichtet, dass es sich um einen Fake handelte. Das schrieb zumindest die Augsburger Allgemeine. Auch die Polizei Berlin dementierte die Gerüchte und gab an, dass es dazu (bisher) keine Anzeigen gegeben hätte.

Und wenn doch?

Sollte es doch einmal dazu kommen, dass dieser Fall eintritt und Sie eine unbekannte und unerwartete CD im Briefkasten haben, sollten Sie sie nicht anfassen, sondern direkt die Polizei alarmieren, die dann alle nötigen Schritte einleiten wird. Davon auszugehen ist allerdings nicht, es sei denn, es handelt sich um „Spaßvögel“, die sich einen unangebrachten Scherz erlauben wollen.


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