Da issa wieder, der DirectPay GmbH-Spam

Der Spam mit dem Namen „DirectPay“ nimmt einfach kein Ende. Alle paar Wochen oder Monate gehen flutartig Mails durch die Postfächer, die von diesem „Unternehmen“ stammen. Auch wenn sich der Wortlaut ab und zu ändert, so bleibt das Ziel immer ein und dasselbe. Fallen Sie also nicht darauf rein!

Wieder DirectPay-Spam
Wieder DirectPay-Spam

Die DirectPay GmbH ist wieder auf Opferfang

Es ist gar nicht so lange her, dass wir Ihnen von den Mails der DirectPay GmbH berichtet haben. Immer wieder haben wir Mails und Kommentare bekommen, die die E-Mails zitierten und sich darüber ärgerten und wunderten, dass sogar ihre echten Daten genannt werden konnten. Das macht natürlich Eindruck und verstärkt den Eindruck, dass es sich hierbei um einen echten Zahlungsausstand handelt – und das verleitet viele dazu, den Anhang, eine Zip-Datei, zu öffnen.

So (oder so ähnlich) lautet die Spam-Mail:

„Sehr geehrte/r Kunde (wahlweise auch der Name)

zu unserem Bedauern mussten wir feststellen, dass die Zahlungsaufforderung Nummer 528257933 bis heute ergebnislos blieb. Jetzt bieten wir Ihnen hiermit letztmalig die Möglichkeit, den ausstehenden Betrag der Firma Directpay GmbH zu decken.

Aufgrund des andauernden Zahlungsausstands sind Sie verpflichtet dabei, die durch unsere Beauftragung entstandene Gebühren von 50,98 Euro zu bezahlen. Bei Fragen oder Unklarheiten erwarten wir eine Kontaktaufnahme innerhalb von zwei Werktagen. Um zusätzliche Mahnkosten zu vermeiden, bitten wir Sie den fälligen Betrag auf unser Konto zu überweisen. Berücksichtigt wurden alle Buchungen bis zum 27.10.2016.

Vertragliche Personalien:

Name , XXXXXXXXXXX
Adresse , XXXXXXXXXXX

Tel. XXXXXXXXXXXXXXX

Die gesamte Überweisung erwarten wir bis spätestens 02.11.2016. Falls wir bis zum genannten Datum keine Zahlung bestätigen, sehen wir uns gezwungen Ihren Mahnbescheid an ein Gericht abzugeben. Sämtliche damit verbundenen Kosten gehen zu Ihrer Last.

Die detaillierte Kostenaufstellung NR528257933, der Sie alle Positionen entnehmen können, ist beigefügt.

Mit besten Grüßen

Inkasso Abteilung Nils Groß

Diese Nachricht ist ausschließlich für die bestimmungsgemäße Verwendung durch den Adressaten gedacht. Die Verwendung durch bzw. die Weiterleitung an Dritte ist daher nicht gestattet.“

Geben Sie dem Druck nicht nach

Um noch mehr Druck auf Sie auszuüben, wird eine viel zu kurze Zahlungsfrist gewährt. Wir haben die Trojaner-Mail am 31. Oktober 2016 bekommen und sollten bis zum 02. November 2016 zahlen.

Sollte das nicht passieren, geht der Fall an ein Gericht. Wer nicht viel Geld hat, dem geht an dieser Stelle natürlich die Pumpe. Allerdings ist alles an dieser Mail Fake, also kein Gerund zur Sorge. Sie dürfen nur auf gar keinen Fall den Anhang öffnen, denn dahinter versteckt sich ein Trojaner, welcher nach seiner Ausführung weitere Programme herunterlädt, um all Ihre Daten auszuspionieren und zu missbrauchen.

Erkennungszeichen einer Phishing-Mail

Sehr wichtig ist zu wissen, dass es keine in Deutschland registrierte „DirectPay AG“ oder „DirectPay GmbH“ gibt!

  • Eine viel zu kurze Frist zur Rechnungsbegleichung
  • Die Aufforderung die EXE-, PDF- oder ZIP-Datei zu öffnen, um näheres zu erfahren
  • Schlechte Rechtschreibung und Grammatik

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.