„Post AG“-Fake: Vorsicht, Trojaner!

Erwarten Sie ein Paket? Dann sollten Sie ganz besonders vorsichtig sein, denn derzeit gehen wieder einmal verstärkt gefälschte E-Mails im Namen der Post AT herum, in denen behauptet wird, dass Sie eine Sendung abholen sollen.

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Post AT hat hiermit nichts zu tun

Schon im September haben wir Ihnen davon berichtet, dass Cyber-Kriminelle im Namen der Post AT versuchen, Ihnen einen Trojaner unterzujubeln. Auch in der aktuellen Fake-Mail-Welle geht es darum, dass Ihnen angeblich eine Sendung nicht zugestellt werden konnte und Sie sie deswegen nun abholen sollen. Vergessen Sie es, gehen Sie nicht darauf ein und klicken Sie auf keinen Fall den Link in der E-Mail an – schon gar nicht, wenn Sie gar kein Paket erwarten.

So lautet die Trojaner-Mail:

Ihre Ihr Paket hat eine Ausnahme erfahren und ist an das Post.AT zuruckgegeben.

Zur Abholung Ihrer Sendung brauchen Sie Ihren amtlichen Lichtbildausweis. Sollten Sie Ihre Sendung einmal nicht innerhalb der Lagerfrist persönlich abholen können, haben Sie die Möglichkeit jemandem Dritten eine Vollmacht zu erteilen.

erhalten (Link)

Alles hier schreit „Fake“

Das schlechte Deutsch sollte schon alle Zweifel beiseite wischen und Sie nicht im Traum daran denken lassen, dass auch nur ein Funken Wahrheit in dieser Mail stecken kann. Dass die echte Post AT auch nichts damit zu tun haben kann, sollte ebenfalls klar sein.

Der Link führt Sie zu einem Download einer .zip Datei, mit der Sie sich aber keine weiteren Informationen bekommen, sondern einen Trojaner mit dem Namen “POSTAT_7973.js”. Wenn Sie ihn heruntergeladen haben, ist noch nichts passiert – wenn Sie die Datei aber ausgeführt haben, ist es zu spät. Im Idealfall warnt Sie Ihr Antiviren-Programm noch. Dieser zieht nämlich im Hintergrund andere Programme, mit denen Ihre Daten ausgespäht werden.

Unsere Sicherheitstipps: So erkennen Sie Phishing-Mails

  • Sie warten auf kein Paket
  • Laden Sie keine Anhänge mit den Endungen .zip /.pif / .ico / .scr/ .exe. herunter
  • Öffnen Sie sie auf keinen Fall
  • Rechtschreib- und Grammatikfehler
  • Halten Sie Ihr Antiviren-Programm auf dem Laufenden und nehmen Sie die Warnungen ernst


Wenn Sie hereingefallen sind:

  • Ändern Sie von einem anderen Gerät all Ihre Passwörter
  • Starten Sie Ihren Antivirussoftware
  • Wenden Sie sich an einen IT-Experten, der Ihren PC wieder fit macht
  • Sichern Sie alle Beweise
  • Wenden Sie sich an die Polizei
  • Informieren Sie Ihre Geldinstitute

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