„Hier ist die Polizei, Sie wären das nächste Opfer gewesen!“

„Die Polizei, Dein Freund und Helfer“ heißt ein Sprichwort. Doch leider trifft das nicht immer zu, weil es genug Betrüger gibt, die sich als Polizisten ausgeben, um einen damit um das Hab und Gut zu bringen. Derzeit warnt die Polizei Frankfurt am Main vor einer Bande, die mit einer ganz „originellen“ Geschichte „um die Ecke“ kommt.

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Angebliche Polizisten ergaunern Geld

Die Polizei Frankfurt am Main warnt seine Mitbürger – außerdem ist nicht auszuschließen, dass auch in anderen Städten mit dieser Masche versucht wird, Geld zu ergaunern, weswegen wir Sie nun auch darüber informieren möchten.

Es ist so, dass man eines Tages einen Anruf bekommt, bei dem einem davon erzählt wird, dass eine Betrügerbande festgenommen worden sei. Bei diesen habe man eine Adressliste mit vergangenen und zukünftigen Opfern gefunden. Der Anrufer soll angeblich das nächste gewesen sein, welches sich die Bande vornehmen wollte. Damit man nun keine Angst um sein Geld haben muss, falls irgendwo doch noch ein Krimineller herumläuft, solle man nun alles, was man hat, zusammentragen. Ein Beamter würde vorbei kommen und das Geld in Empfang nehmen, um es dann sicher zu verfahren. Damit die eigentlichen Betrüger, nämlich die, die anrufen, auch möglichst nicht gefasst werden, werden die Opfer dazu angehalten, kein Wort zu einer Menschenseele zu sagen.

Dass für die meisten diese recht dreiste, aber dennoch irgendwie clevere Begründung, eigentlich ganz logisch und unheimlich fürsorglich klingt, ist nicht verwunderlich. Damit die Masche auch aufgeht, werden vor allem gutgläubige ältere Menschen angerufen.

“Spoofing” wird immer beliebter

Der Clou dabei ist aber auch, dass, wenn Sie einen Anruf erhalten, die Nummer „110“ auf dem Display erscheint. Das sogenannte “Spoofing” soll uns eine Tatsache vorspielen, die gar nicht existent sind, damit wir Vertrauen schöpfen. Viele wissen gar nicht, dass die Polizei niemals unter dieser Rufnummer erscheinen würde. Nachdem Sie hoffentlich aufgelegt haben, sollten Sie direkt danach die Nummer der Polizei anrufen und den Fall schildern.

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