Postbank-Phishing: „Konto zum eigenen Schutz gesperrt“

Heute möchten wir Sie vor dem neuesten Phishing-Versuch berichten, für den der Name des bekannten Bankinstituts „Postbank“ missbraucht wird. Wir können Sie nur davor warnen, der Mail Glauben zu schenken und auf den Link zu klicken.

Postbank-Phishing
Postbank-Phishing

Gesperrtes Konto zum Selbstschutz

Auf den ersten Blick scheint es ja ein netter Zug zu sein, wenn die Bank einen schützen möchte. Dass das Konto gleich gesperrt wird, scheint zwar etwas überzogen, aber wenn es hilft, so denken sich die meisten, dann soll es so sein.

Doch ohne ein Bankkonto kann man nicht lange auskommen, denn gewisse Zahlungen müssen nun einmal getätigt werden. Also klickt man nichts ahnend auf den Link und gibt seine Daten in die Formulare ein – und dann ist der Ärger erst richtig groß.

Genau das passiert, wenn Sie der aktuellen Phishing-Mail im Namen der Postbank, folgen.

So lautet die Postbank-Phishing-Mails

Sehr geehrter Kunde (Ihr Name),

wir müssen Ihnen mit Bedauern mitteilen, dass wir Ihre konto zu Ihrem eigenen Schutz gesperrt haben.

Diese Sicherheitsprozedur trat in Kraft, weil Sie Ihre konto bisher nicht bestätigt haben.

Damit wir Ihnen weiterhin einen sicheren Zahlungsservice anbieten können, ist die Bestätigung Ihrer konto erforderlich. Bitte starten Sie über den unten angezeigten Button die Bestätigung. Hier bei entstehen keine Kosten für Sie.

Anderenfalls müssen wir nach einer Frist von 7 Werktagen die Bestätigung über den Postweg durchführen. Dabei wird eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 69,95 Euro fällig.

Zur Bestätigung (Link)

Für weitere Fragen und Probleme steht unser Kundensupport unter 0800 1008906 gerne für Sie zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Kundenservice

Klicken Sie keine Links an

Lassen Sie sich nicht dazu verleiten, den Link in der E-Mail anzuklicken. Dieser führt Sie nämlich nicht auf eine echte Login-Seite, sondern auf einen recht guten Fake. Das erkennen Sie auch an der URL. Tragen Sie jetzt auf keinen Fall Ihre Daten ein, sondern drücken Sie das „X“ Ihres Browsers – und dann vergessen Sie alles.

Es handelt sich hier nämlich nicht um eine Datenbestätigung, sondern um das Übersenden Ihrer privaten Bankdaten an Kriminelle.

Unsere Sicherheitstipps: So erkennen Sie Phishing-Mails

  • Sie besitzen kein Postbank-Konto und haben auch keins beantragt
  • Schlechte Rechtschreibung und Grammatik
  • Halten Sie Ihr Antiviren-Programm auf dem Laufenden und nehmen Sie die Warnungen ernst
  • Gehen Sie mit der Maus über den Hyperlink, ohne ihn anzuklicken. Sollte die Mail echt sein, erscheint eine Internetadresse, die zum Absender passt. Bei Unstimmigkeiten handelt es sich um eine Phishing-Aktion.
  • Kein Unternehmen der Welt wird Sie dazu auffordern, Ihre Daten über einen E-Mail-Link zu aktualisieren
  • Schon gar nicht wird dazu eine Gebühr fällig, wenn Sie die Frist verstreichen lassen – das soll nur Druck aufbauen
  • Klicken Sie keine Links an und beginnen Sie schon gar nicht erst mit der Eingabe Ihrer Daten – schon das kann fatal sein


Wenn Sie hereingefallen sind:

  • Ändern Sie von einem anderen Gerät all Ihre Passwörter
  • Starten Sie Ihren Antivirussoftware
  • Wenden Sie sich an einen IT-Experten, der Ihren PC wieder fit macht
  • Sichern Sie alle Beweise
  • Wenden Sie sich an die Polizei
  • Informieren Sie Ihre Geldinstitute

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