Über den Facebook-Messenge wird abgezockt

Das soziale Netzwerk Facebook ist durchaus nützlich. Alleine in Deutschland gibt es laut statista.com 27 Millionen Nutzer. Das lockt natürlich auch jede Menge schwarze Schafe an, die Sie abzocken wollen.

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Die Frage nach der Handynummer

Wenn Sie eines Tages eine Nachricht bekommen, in der Sie nach Ihrer Handynummer gefragt werden, erscheint das erst mal nicht sonderlich seltsam. Die meisten werden dem ohne Nachfrage nachgehen, denn Gründe dafür kann es ja viele geben. Kurios wird es aber, wenn man dann darum gebeten wird, SMS weiterzuleiten.

Wenn das nicht passiert, dann wird das potenzielle Opfer eben weiter unter Druck gesetzt. Und zwar mit einem Video-Call, so wirkt das alles noch seriöser.

Ganz gleich, wie genau es abläuft: Wer die SMS weiterleitet, der tappt in die Falle. Dass man betrogen und abgezockt wurde, erkennen die meisten mit einem Blick auf die Handyrechnung.

Die AD Portable GmbH

In dem Fall, der bereits bekannt wurde, fand der Betrogene den Firmennamen „AD Portable GmbH“ auf seiner Rechnung – und gleich dazu die Forderung von zweimal 59,90 Euro.

Die Firma betreibt eine Gutscheinseite, auf der man Handyspiele und Software oder Steam-Guthaben kaufen und mit Handy bezahlen kann. Dahinter steckt nicht die Firma selbst, sondern irgendjemand, der es sich zunutze machte, dass Mobilfunkanbieter es gestatten, Rechnungen von Drittanbietern zahlen zu lassen.

Sind Sie Opfer geworden?

Wenn Sie also in die Falle eines gehackten Facebook-Accounts geworden sind und diese SMSn weitergeleitet haben, haben Sie das Recht, acht Wochen zu widersprechen und die geminderte Rechnungssumme zu überweisen.

Außerdem sollten Sie immer vorsichtig mit Ihren Daten umgehen und immer einen Blick auf Ihre Rechnung haben, damit genau solche Dinge so schnell wie möglich geklärt werden können.


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