Vorsicht, Phishing-Falle: Andreas Gabalier ist nicht tot!

Mit Schreckensnachrichten lassen sich immer noch die meisten Menschen ins Boxhorn jagen. Aktuell wurde der Musiker Andreas Gabalier ausgewählt, Menschen in die Phishing-Falle zu locken. Keine Sorgen, dem Mann geht es prächtig.

Andreas Gabalier ist nicht tot! (Screenshot @ andreas-gabalier.at)
Andreas Gabalier ist nicht tot! (Screenshot @ andreas-gabalier.at)

Konzertvorbereitungen laufen auf Hochtouren

Nachdem wir Sie letzte Woche beruhigen mussten, dass die Todesmeldungen um den Ex-Formel-1-Star Michael Schuhmacher nicht der Wahrheit entsprechen, wollen wir auch diese Woche wieder mit einem solch makaberen „Scherz“ aufräumen.

Dieses Mal geht es um den österreichischer Volkssänger Andreas Gabalier, der angeblich bei einem Autounfall tödlich verunglückt sein soll.

Ist er aber nicht, er bereitet sich derzeit auf sein „MTV Unplugged“ vor, wie er am Montagmorgen auf seiner Facebook-Seite schrieb. Daran wird sich wohl auch nichts geändert haben.

Vorsicht vor Facebook-Falschmeldungen

Wer so eine Nachricht ließt, der ist natürlich schnell aufgeschreckt und will wissen, was passiert ist. Wenn Menschen uns etwas bedeuten, setzt schnell der Verstand aus, was man niemandem verübeln kann. Auch wir können nur immer wieder darauf hinweisen und versuchen, Sie zu sensibilisieren, damit Sie echte Meldungen von den falschen unterscheiden können. Die Fake-News laufen immer wieder nach demselben Muster ab.

Sobald Sie die Meldung anklicken, werden Sie zu einem falschen Facebook-Login weitergeleitet.

Wenn Sie dort nun Ihre Daten eintragen, spielen Sie sie diversen Betrügern in die Hände, die damit allerhand Blödsinn, der nicht in Ihrem Sinne ist, anstellen werden. Außerdem wird die Todesmeldung dann weiter in Ihrem Netzwerk verbreitet, sodass im schlimmsten Fall auch Ihre Freunde auch darauf. Übrigens werden Sie den angeblichen Artikel niemals zu sehen bekommen, dafür aber eine App-Werbung oder etwas anderes, was Sie gar nicht sehen wollten.

Wenn Sie sich von der Seriosität solcher Meldungen überzeugen wollen, checken Sie zunächst die offiziellen Nachrichtenseiten ab. Wenn Sie auf einen Login weitergeleitet werden, handelt es sich immer um einen Phishing-Versuch, den Sie unbedingt abbrechen sollten. Warnen Sie außerdem auch Ihr Netzwerk, damit niemand auf diesen makaberen Quatsch hereinfällt.

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