Postbank-Fake: „Persönlichen Daten bis heute nicht bestätigt“

Jeden Tag steht ein neuer Betrüger auf, der versucht, an Ihre Daten zu kommen. Heute wird es im Namen der „Postbank“ versucht, die damit selbstverständlich nichts zu tun hat. Ignorieren Sie die Mail am besten, die wahrscheinlich sowieso von Ihrem Spam-Filter wegsortiert wird.

Postbank-Fake: "Persönlichen Daten bis heute nicht bestätigt"
Postbank-Fake: „Persönlichen Daten bis heute nicht bestätigt“

Lassen Sie sich nicht hinters Licht führen

Von der E-Mail-Adresse „serv@postbank.de“ werden derzeit Phishing-Mails verschickt, die im Namen der Postbank geschrieben werden. Dass es sich dabei um keine echten Schreiben der Bank handelt, sollte dabei schon fast klar sein, denn auf diese Art und Weise, wird immer wieder versucht, Menschen dazu zu bringen, Ihre persönlichen Daten herauszugeben.

Und zwar, in dem man Ihnen vorgaukeln will, dass Sie Ihre Daten aktualisieren müssen, damit Ihnen weiterhin die gewohnte Sicherheit geboten werden kann. Oder aber Sie bekommen eine, in der davon gesprochen wird, dass Sie das noch nicht getan haben und wenn Sie es nicht bald tun, Sie eine Gebühr zahlen sollen. Der Name des Unternehmens ist dabei fast schon austauschbar.

So lautet die „Postbank“-Phishing-Mail

Betreff: Referenznummer: #188-32AC9102

Guten Tag (Ihr echter Name),

wir haben festgestellt, dass Sie Ihre persönlichen Daten bis heute nicht bestätigt haben.

Um Ihnen weiterhin einen sicheren Service anbieten zu können, ist die Bestätigung Ihrer persönlichen Daten notwendig. Ihr Nutzerkonto wurde temporär gesperrt.

Nach Abschluss der Bestätigung wird Ihr Nutzerkonto automatisch freigeschaltet.

Die Bestätigung können Sie über den unten ausgeführten Button starten .

Kommen Sie dieser E-Mail innerhalb 14 Tagen nicht nach, ist die Freischaltung nur über den Postweg möglich. Dabei wird eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 9,95€ fällig, welche wir anschließend von Ihrem Konto abbuchen werden.

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Link geklickt, auf Fake-Login weitergeleitet

Wenn Sie in der Phishing-Mail auf den Link klicken, werden Sie auf „http://www.lkin.gr/wp-content/themes/twentyfifteen/css/index.php“ weitergeleitet. Sie sehen an der Internetadresse schon, dass es sich hierbei um einen Betrugsversuch handelt, auch wenn die Seite, auf der Sie sich dann befinden, täuschend echt aussieht.

Sie werden aufgefordert, Ihre Postbank ID oder Kontonummer und Ihr Passwort einzugeben. Danach werden Sie zu einem Formular weitergeleitet, welch all Ihre anderen Daten abfragt, damit die Betrüger Ihre Identität annehmen können.

Fallen Sie bitte nicht darauf herein und beginnen Sie gar nicht erst mit der Eingabe Ihrer Daten. Selbst wenn Sie nicht auf „Anmelden“ oder Ähnliches klicken, könnte es sein, dass sie bereits weitergeleitet werden.

Unsere Sicherheitstipps: So erkennen Sie Phishing-Mails

  • Sie besitzen kein Postbank-Konto, haben nie eins besessen und haben auch keinen Antrag gestellt? Dann handelt es sich definitiv um eine Phishing-Mail!
  • Halten Sie Ihr Antiviren-Programm auf dem Laufenden und nehmen Sie die Warnungen ernst
  • Gehen Sie mit der Maus über den Button, ohne ihn anzuklicken. Sollte die Rechnungsmail echt sein, erscheint eine Internetadresse, die zum Absender passt. Bei Unstimmigkeiten handelt es sich um eine Phishing-Attacke.
  • Kein seriöses Unternehmen wird Sie über einen E-Mail-Link dazu auffordern, Ihre Daten zu bestätigen oder aktualisieren
  • Angenommen, diese Mail wäre echt, so müssten Sie in der Browserzeile das HyperText Transfer Protocol Secure (HTTPS statt HTTP) erkennen


Wenn Sie hereingefallen sind:

  • Ändern Sie von einem anderen Gerät all Ihre Passwörter
  • Starten Sie Ihren Antivirussoftware
  • Wenden Sie sich an einen IT-Experten, der Ihren PC wieder fit macht
  • Sichern Sie alle Beweise
  • Wenden Sie sich an die Polizei
  • Informieren Sie Ihre Geldinstitute

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