Facebook-Fake: „Protection Report Page“

Immer wieder werden auf Facebook Seiten erstellt, die kein anderes Ziel haben, als die Daten der User auszuspionieren und anschließend den Account zu übernehmen. Eine davon trägt den Namen „Protection Report Page“.

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Nicht überall ist Sicherheit gegeben

Grundsätzlich klingt der Name „Protection Report Page“ sehr gut und verspricht eine Menge Sicherheit für den User. Nur leider handelt es sich hierbei um einen Fake, auf den Sie keinesfalls hereinfallen sollten.

Sie ist kein Teil von Facebook, auch wenn es so scheinen mag. Das soziale Netzwerk hat nichts damit zu tun. Deswegen ist es wichtig, dass Sie diese Warnung am besten auch an Ihre Freunde, Kollegen und Bekannter weitergeben.

Worum geht es?

Die Seite markiert Sie und nimmt mit Ihnen Kontakt auf. Es wird Ihnen damit gedroht, dass die Seite gesperrt werden würde, wenn der Admin sich weigert, an der ach so nötigen Prüfung teilzunehmen.

The latest warning, your account will be deactivated!
For security reasons,your account will be permanently disabled.
Because your account has been reported by other users of reasons are not allowed on Facebook
immediately fix your facebook account before we switch off
?https://www.facebook.com/3062080[***]6847

Übersetzung:

Dies ist die letzte Warnung bevor Ihr Konto deaktiviert wird! Ihr Konto wird aus Sicherheitsgründen dauerhaft deaktiviert! Ihr Konto wurde von anderen Benutzern aufgrund dessen gemeldet, weil der Inhalt nicht auf Facebook nicht gestattet ist. Beheben Sie das Problem, bevor wir den Account XXXX sperren“.

Gründe hierfür, die sich hinter dem Link verbergen, können beispielsweise sein, dass man einen falschen Namen benutzt hat, nicht gestattete Fotos oder Inhalt gepostet hat.

Achtung, es handelt sich um Betrug!

Wenn Sie nun also die angebliche Prüfung machen möchten, werden Sie auf eine sogenannte „Security Page“ weitergeleitet, die so aussehen könnte, als wäre sie offiziell von Facebook. Ist sie aber nicht.

Ihre Daten, die Sie dann in das Formular eintragen sollen, werden auch nicht dazu genutzt, um sie zu überprüfen, sondern um sie in die Hände von Betrügern zu spielen, die damit alles Mögliche anstellen werden. Lassen Sie es also besser.

Unsere Sicherheitstipps: So erkennen Sie Phishing-Mails

  • Halten Sie Ihr Antiviren-Programm auf dem Laufenden und nehmen Sie die Warnungen ernst
  • Gehen Sie mit der Maus über den Link, ohne ihn anzuklicken. Sollte die Mail echt sein, erscheint eine Internetadresse, die zum Absender passt. Bei Unstimmigkeiten handelt es sich um eine Phishing-Attacke.
  • Es wird ihnen eine glaubhafte Geschichte aufgetischt, die Vertrauen erwecken will – meist geht es um die Sicherheit
  • Kein seriöses Unternehmen der Welt wird Sie auffordern, Ihre Daten über einen Link zu aktualisieren/überprüfen


Wenn Sie hereingefallen sind:

  • Ändern Sie von einem anderen Gerät all Ihre Passwörter
  • Starten Sie Ihren Antivirussoftware
  • Wenden Sie sich an einen IT-Experten, der Ihren PC wieder fit macht
  • Sichern Sie alle Beweise
  • Wenden Sie sich an die Polizei
  • Informieren Sie Ihre Geldinstitute

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