Postbank-Phishing: „Bestätigung Ihrer persönlichen Daten notwendig“

Nach 1&1, Amazon und eBay ist jetzt die Postbank an der Reihe, um für betrügerische Aktivitäten missbraucht zu werden. Selbstverständlich steckt nicht die Postbank selbst hinter dieser lahmen Phishing-Aktion, also können Sie die E-Mail getrost ignorieren.

Postbank-Phishing
Postbank-Phishing

Immer wieder die Datenabgleich-Masche

Ganz aktuell möchten wir Sie vor Phishing-Versuchen im Namen der Postbank warnen. Wie Sie sich sicher schon denken können, handelt es sich dabei natürlich um keine echte Mail der Postbank, sondern um Betrüger.

Zum Glück berufen die sich nicht auf eine neue Masche, sondern nutzen eine, die schon hundertfach benutzt wurde – sehr zu Ihrem Vorteil, weil Sie so schneller erkennen können, dass es sich hierbei um einen Betrug handelt, der darauf abzielt, Ihre Daten zu klauen.

Es wird sich auf eine Mail berufen, die Sie angeblich schon bekommen haben. Da Sie angeblich darauf nicht reagiert hat, sind die Fake-Postbank-Mitarbeiter so nett, Sie noch einmal daran zu erinnern, dass Sie Ihre Daten noch aktualisieren müssen. Allerdings ist Ihr Konto gesperrt und wird erst entsperrt, wenn Sie Ihre Daten bestätigt haben – was natürlich beides Quatsch ist.

So lautet die Postbank-Phishing-Mails

Guten Tag (Ihr Name),

wir haben festgestellt, dass Sie Ihre persönlichen Daten bis heute nicht bestätigt haben.

Um Ihnen weiterhin einen sicheren Service anbieten zu können, ist die Bestätigung Ihrer persönlichen Daten notwendig. Ihr Nutzerkonto wurde temporär gesperrt.

Nach Abschluss der Bestätigung wird Ihr Nutzerkonto automatisch freigeschaltet.

Die Bestätigung können Sie über den unten ausgeführten Button starten.

Kommen Sie dieser E-Mail innerhalb 14 Tagen nicht nach, ist die Freischaltung nur über den Postweg möglich. Dabei wird eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 9,95€ fällig, welche wir anschließend von Ihrem Konto abbuchen werden.

Jetzt anmelden

Wir bitten Sie die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen und bitten um Verständnis.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Postbank
Diese Nachricht wurde vom PostFinance Sicherheitsportal gesendet.

Klicken Sie keine Links an

Wie Sie sicherlich auch schon wissen, sollten Sie sich nicht verleiten lassen, den Link in der E-Mail anzuklicken. Sie werden nämlich nicht auf eine echte Login-Seite weitergeleitet, sondern auf eine, die nur so aussieht, als ob. Das erkennen Sie auch an der URL. Tragen Sie jetzt auf keinen Fall Ihre Daten ein, sondern drücken Sie das „X“ Ihres Browsers.

Unsere Sicherheitstipps: So erkennen Sie Phishing-Mails

  • Halten Sie Ihr Antiviren-Programm auf dem Laufenden und nehmen Sie die Warnungen ernst
  • Gehen Sie mit der Maus über den Hyperlink, ohne ihn anzuklicken. Sollte die Mail echt sein, erscheint eine Internetadresse, die zum Absender passt. Bei Unstimmigkeiten handelt es sich um eine Phishing-Aktion.
  • Kein Unternehmen der Welt wird Sie dazu auffordern, Ihre Daten über einen E-Mail-Link zu aktualisieren
  • Schon gar nicht wird dazu eine Gebühr fällig, wenn Sie die Frist verstreichen lassen – das soll nur Druck aufbauen
  • Sie haben kein Postbank-Konto? Eindeutiger Phising-Versuch!
  • Klicken Sie keine Links an und beginnen Sie schon gar nicht erst mit der Eingabe Ihrer Daten – schon das kann fatal sein


Wenn Sie hereingefallen sind:

  • Ändern Sie von einem anderen Gerät all Ihre Passwörter
  • Starten Sie Ihren Antivirussoftware
  • Wenden Sie sich an einen IT-Experten, der Ihren PC wieder fit macht
  • Sichern Sie alle Beweise
  • Wenden Sie sich an die Polizei
  • Informieren Sie Ihre Geldinstitute

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