card complete: Angebliche Authentifizierungabfrage

Derzeit versuchen Betrüger, im Namen der card complete Service Bank AG, Geld zu ergaunern. Dafür wiegen sie ihre Opfer in angeblicher Sicherheit, in dem Sie ein angebliches Authentifizierungverfahren vortäuschen, damit Ihr Konto stets geschützt ist. Selbstverständlich handelt es sich dabei um keine Mails von card complete.

card complete - Angebliche Authentifizierungabfrage (Screenshot: cardcomplete.com)
card complete – Angebliche Authentifizierungabfrage (Screenshot: cardcomplete.com)

Jeden Tag wird jemand hinters Licht geführt

Es klingt zu nett, um wahr zu sein: Da kümmert sich doch tatsächlich jemand um Sie und Ihre Sicherheit. Regelmäßig kursieren im Internet Mails, die von der Aktualisierung Ihrer Daten sprechen, damit Ihre Konten auch in Zukunft sicher sind. Dieses Mal geht es um die card complete Service Bank AG bzw. nur um deren Namen, die von Betrügern genutzt wird, um Sie hinters Licht zu führen.

So lautet die Phishing-Mail:

„Hallo [*** ***],

Aufgrund vermehrter Betrugsversuche führen wir in regelmässigen Abständen eine Authentifizierungabfrage durch.

Ihr CardComplete-Konto wird bis zum Bestätigen Ihrer Persönlichen Daten sowie Ihrer Zahlungsoption gesperrt.
Dieser Vorgang soll Ihren Account vor Missbrauch und unerlaubten Zugriff schützen.

Wir bitten um Ihr Verständniss und entschuldigen die Unannehmlichkeit.

Zur CardComplete-Seite

Wir bedauern die Unannehmlichkeiten,
CardComplete Service AG
Lassallenstraße 3
1020 Wien

Wie der Betrug abläuft

Wenn Sie nun vertrauensvoll auf den Link klicken und einen Blick in die Browserzeile werfen, werden Sie feststellen, dass dort die Seite “ “online.cardcomplete.at-sichererserver-ssl.cf“ zu finden sein wird. Darunter öffnet sich eine gefälschte Login-Seite, die Sie dazu auffordert, Ihre Kartennummer einzugeben, die dann umgehend den Betrügern übermittelt wird – ebenso wie alle anderen Daten, die Sie daraufhin eingeben werden.

Unsere Sicherheitstipps

  • Halten Sie Ihr Antiviren-Programm auf dem Laufenden und nehmen Sie die Warnungen ernst
  • Sie werden niemals einen Link/Button zum Datenabgleich zugesendet bekommen
  • Keine persönliche Ansprechpartner
  • Kein persönlicher Anrede
  • Rechtschreibfehler sprechen eindeutig für einen Fake
  • Schauen Sie sich die URL der Zieladresse an – sie wird nicht auf die offizielle Seite leiten
  • Beginnen Sie gar nicht erst mit der Eingabe Ihrer Daten – schon das kann fatal sein
  • Sollten Sie hereingefallen sein, ändern Sie von einem anderen Gerät all Ihre Passwörter
  • Wenden Sie sich an die Polizei
  • Informieren Sie Ihre Geldinstitute

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