Insolvenz: Schlecker Gutscheine bleiben gültig – Schnell einlösen

Am 20. Januar kündigte die Drogeriekette Schlecker ihre Insolvenz an. Damit stehen in Deutschland Tausende Filialen vor dem Aus und Zehntausende Arbeitsplätze auf dem Spiel. Doch auch die Kunden sind verunsichert, gerade wenn es um die Gültigkeit von Gutscheinen des insolventen Unternehmens geht. Spam-Info klärt Sie über Ihre Möglichkeiten auf.

Gültigkeit der Gutscheine

Nach Angaben des Verbraucherschutzministeriums sind die Schlecker Gutscheine momentan weiterhin gültig. Begründung dafür ist die Tatsache, dass der Drogeriekonzern beispielsweise für Geschenkkarten bereits Geld erhalten habe, die Dienstleistung für dieses also erbracht werden müsse.

Dies könne sich nur ändern, wenn das Insolvenzverfahren offiziell beginnt oder der Insolvenzverwalter anders anordnet. Im Insolvenzprozess werden die Gutscheine nämlich Teil der Insolvenzmasse, die Kunden müssten also einen großen Prozess an Bürokratie über sich ergehen lassen, um dann oft nur 5-10 Prozent des Gutscheinwerts erstattet zu bekommen.

Bisher erklärte Schlecker, dass zwar das Einlösen der Gutscheine im Internet nicht mehr möglich sei, aber dafür weiterhin in den Filialen. Auch das Aufladen von Guthabenkarten für Mobiltelefone und der Fotoservice seien funktionsfähig, teilte das insolvente Unternehmen mit.

Verhalten beim Einlösen

Trotz der am 27. Januar offiziell veröffentlichten Richtlinien der Schlecker Geschäftsführung kann es in einigen Filialen dennoch dazu kommen, dass Gutscheine nicht akzeptiert werden. Kunden sollten deshalb entweder auf die Information des Verbraucherschutzministeriums oder die des Schleckerkonzerns hinweisen. Sollten Gutscheine dennoch abgelehnt werden, wird dazu geraten, nach Möglichkeit zu versuchen, diese in einer anderen Filiale einzulösen.

2 Gedanken zu „Insolvenz: Schlecker Gutscheine bleiben gültig – Schnell einlösen

  • 16. Februar 2012 um 17:42
    Permalink

    Hatte 1 Tag vor Bekanntwerdender Insolvenz die Idee meinen Schlecker-Gutschein über 30 Euro einzulösen. Ich schickte also eine Bestellung per Mail los. Ich hatte damit gerechnet, dass die Lieferung etwas länger dauern wird. Allerdings bekam ich auch nicht alle bestellten Teile. Man hielt es nicht für nötig dies vorher anzukündigen. Da ich dadurch ein Restguthaben hatte bestellte ich Anfang Feburar erneut, um das Restguthaben von nunmehr 16.65 Euro aufzubrauchen. Wieder kam nur ein kleiner Teil und darauf auch wieder das Porto von 1,99 Euro. Der neue Rest beläuft sich nun auf 7,76 Euro und ich brauchte zudem ewig Zeit für Schriftverkehr. Wenn ich eine Mail schreibe bekomme ich keine befriedigende Antwort. Wenn der Konzern schon immer zu gearbeitet hat, wundert es mich nicht, dass er am Boden ist.

    Antwort
  • 10. Februar 2014 um 07:24
    Permalink

    Sehr gehrte Damen und Herren,

    ich habe noch eine Schlecker Geschenkkarte und moechte Sie ein loesen.
    Koennen Sie mir weiter helfen?

    Mit freundlichen Gruessen

    M. Jordan

    Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.