CIA-Agent? Pokémon Go Panikmache

Mittlerweile spielen rund 75 Millionen Menschen die neue App „Pokémon Go“. Doch nicht jeder hat so viel Freude daran und meint, eine Warnung an alle geben zu müssen, die mit haarsträubenden „Infos“ gespickt ist.

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Panikmache oder die pure Wahrheit?

Die „Pokémon Go“ App ist das Highlight des Jahres. Die wenigsten werden sich im Zuge dieses Hypes die Datenschutzrichtlinien durchgelesen haben, denn sie wollten einfach nur losziehen und Pokémons fangen.

Doch das, was an vielen anderen Apps bemängelt wird, schien hier in den Hintergrund zu rücken. Aus diesem Grund könnte es dazu gekommen sein, dass da gewisse „Informationen“ gestreut werden, die die User aufwecken sollen und dafür sorgen sollen, dass die Verschwörungstheoretiker ein bisschen Futter bekommen.

So lautet der Facebook-Statusbeitrag

HÖRT AUF POKEMON GO ZU SPIELEN DAS IST EINE FALLE !!! Der Gründer der App ist ein CIA Agent. Sie sammeln eure Informationen und sie wissen genau wo du bist. Hier in der Türkei wurden die Meistens Pokemons in die Moscheen verlegt ? komisch oder ? Sie können die Pokemons so verlegen das sich eine größere Menschen Masse zum Punkt versammelt und ein Selbstmordattäntäter hat es ganz leicht !!!!! Es gibt schon einige todesfälle wegen der App da sich einige wegen eines pokemnons gestritten haben… glaubt mir das ist nichts gutes

Ist der Gründer ein CIA-Agent?

Ja, die App benötigt GPS und WLAN bzw. das mobile Netz, damit Ihr Standort erfasst werden kann. Das ist aber auch bei vielen anderen Apps der Fall, so beispielsweise Micro-Jobbing-Apps, Google Maps Navigation oder Google Drive.

Auch ist gelogen, dass der Gründer ein CIA-Agent ist. Er heißt John Hanke und hat in der Vergangenheit für Google gearbeitet.

„Pokémon Go“ als Lockmittel für Selbstmordattentäter?

Noch schockierender ist die Idee, dass sich Selbstmordattentäter anhand der App dazu entschließen könnten, ihrem Vorhaben an bestimmten Orten nachzugehen, weil sie dort besonders viele Menschen antreffen könnten. Zwar ist das in der App erkennbar, wo sich eine Traube Spieler befindet, doch ob die Anzahl ausreicht, um solch ein Attentat zu begehen? Wir haben das auch in diesen Zeiten für absoluten Bullshit.

Auch, dass die App die Spieler vorzugsweise in Moscheen, die man gar nicht betreten muss, um die Tierchen zu fangen, locken soll, ist so nicht richtig. Die App orientiert such an „Ingress“-Daten, die von „Pokémon Go“ übernommen wurden.

Todesfälle?

Auch die gab es (bisher) zum Glück nicht. Vielmehr nimmt der Autor wohl Bezug auf einen Spieler aus Guatemala, welcher erschossen wurde. Angeblich soll es dort dazu gekommen sein, dass bestimmte Orte ausgewählt wurden, zu denen die Zocker gelockt wurden. Aber einen Tod aufgrund eines Streits gab es noch nicht und wird es hoffentlich auch nicht geben.

Es ist Panikmache!

Auch wenn die Datenschutzbestimmungen mittlerweile in die Kritik geraten, wo ist das kein Grund, eine solch haarsträubende Nachricht zu verbreiten, die voller Unwahrheiten ist. Tun Sie sich selbst und Ihren Freunden also einen Gefallen und teilen Sie diesen Statusbeitrag nicht, sondern klären Sie lieber auf!

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