„Chef-Masche“ fährt Millionenbetrug ein

Sie vertrauen Ihrem Chef, richtig? Grundsätzlich ist daran nichts auszusetzen, doch das nutzen derzeit eine Reihe von Betrügern aus. Nehmen Sie sich in acht!

Vorsicht vor der "Chef-Masche"
Vorsicht vor der „Chef-Masche“

Wirtschaftsbetrüger sahnen richtig ab

In den letzten Monaten konnte es Kriminellen gelingen, einen zweistelligen Millionenbetrag zu ergaunern. Dazu nutzten Sie die sogenannte „Chef-Masche“, die auch Ihnen zum Verhängnis werden könnte.

Seit zwei Jahren ist diese neue Betrugsmasche bekannt, bis dato sollen 500 Millionen Euro in 200 Fällen erbeutet worden sein.

Diese Masche könnte nicht einfacher sein und ist auch alles andere als neu. Doch lassen Sie uns erklären, was es damit auf sich hat.

Vom Enkel zum Chef

Betroffen sind die Buchhalter eines Unternehmens. Sie werden eines Tages vom „Chef“ angerufen und sollen unbedingt und sofort eine Transaktionen anweisen, die auf jeden Fall unter Verschluss bleiben muss.

Besonders gewiefte Abzocker rufen schon einige Wochen im Voraus an, damit die Stimme bekannter klingt und nicht so schnell Verdacht geschöpft wird. Sie lullen die Buchhaltung ein und danken für die tolle Arbeit oder loben anderweitig. Die Betrüger eröffnen gefälschte Auslandskonten, woraufhin das Geld von den Buchhaltern überwiesen wird. Um die Erklärungen, warum das alles so heikel ist, ist man nicht verlegen. So war angeblich die Steuerfahndung hinter einem Unternehmen her.

Dieses Prozedere kommt Ihnen bekannt vor? Es ist nichts weiter als der „Enkel-Trick“, der leider noch nicht bei allen Großeltern angekommen ist und sie um viel viel Geld „erleichtert“.

Das Ende vom Lied

Noch sind nicht alle Unternehmen von dieser Betrugsmasche informiert. Helfen Sie mit, sie bekannt zu machen. Die Buchhalter werden meistens entlassen, weil sie des Betrugs verdächtigt werden. Da es hier um Millionen geht, sind manche sogar Suizidgefährdet. Lassen Sie es nicht so weit kommen und schützen Sie Ihr Unternehmen und Ihre Mitarbeiter!

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