Spam-Mails anhand der IP-Adresse enttarnen

Auch wenn die Spam-Filter diverser E-Mail-Anbieter immer besser werden, so sind sie eben nicht zu 100 Prozent zuverlässig. Das hat leider zur Folge, dass sich auf den Rest der Spam-Mails hereinfallen, weil sie denken, wenn diese durchkommen, kann es ja kein Betrugsversuch sein.

Woher kommt die Mail wirklich? (Bild: pixabay.de)
Woher kommt die Mail wirklich? (Bild: pixabay.de)

Selbst ist der Internet-User

In letzter Konsequenz muss man eben selbst ran und prüfen, welche E-Mail einem da in’s Haus geflattert ist. Vorsicht ist eben besser als Nachsicht. Neben den typischen Standard-Schreiben, die die meisten sicher schon im Schlaf zitieren können und die im Grunde sofort auffallen müssten, kann auch anhand der IP Adresse herausgefunden werden, ob die E-Mail seriös ist oder nicht.

Der Quelltext verrät alles

Um den Quelltext der vermeidlichen Spam-E-Mail aufzurufen, muss dieser aufgerufen werden. Bei Thunderbird versteckt sich dieser unter „Mehr“, unter OS X Mail wird er sichtbar, wenn die Darstellung „E-Mail“ und „Alle Header“ angeklickt wird.

Ist der E-Mail-Quelltext aufgerufen, sollte nach der „Received: from“-Zeile Ausschau gehalten werden. So wird erkennbar, wo die Mail schon überall vorbeigekommen ist. Der erste gibt Auskunft über die Zustellung auf dem eigenen Server, der letzte über den Absender.

Leider lässt sich der letzte Name nicht ganz kompliziert fälschen, weswegen die eigentliche IP-Adresse viel wichtiger ist.

IP Adresse überprüfen

Die IP-Adresse befindet sich am Schluss der Zeile und ist an den eckigen Klammern zu erkennen. Sie kann kopiert und in eine IP-Datenbank eingegeben werden. Daraufhin werden alle Daten, die es zu dieser Adresse gibt, ausgespuckt.

So ist es recht einfach, die allerletzten Zweifel über die Echtheit einer (Spam-)E-Mail aus dem Weg zu räumen. Bei deutschen Unternehmen kann man sicher sein, dass diese auch nur aus Deutschland oder Westeuropa versenden und die Server auch klar als deren erkennbar sind.

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