Robinsonlisten gegen Spam: Effektiv oder Hinterlistig?

Schluss mit unerwünschter Werbung
Schluss mit unerwünschter Werbung

„Wie kann ich mich nur gegen diese ganze Werbung wehren?“ fragen sich Millionen von Menschen jeden Tag. Es gibt eine Menge Tipps und Tricks, doch ganz verschont bleibt niemand. Sogenannte „Robinsonlisten“ sollen endlich die gewünschte Abhilfe schaffen.

Schluss mit unerwünschter Werbung?

Unerwünschte Werbung ist ganz schön störend – vor allem die, die niemals gewünscht wurde. Doch sich nahezu täglich durch die E-Mails zu klicken und sie abzubestellen ist nicht nur zeitaufwendig, es kann auch gefährlich werden, wenn dazwischen eine schädliche Spam- oder Phishing-Mail ist, bei der jeder Link dazu führen kann, dass Trojaner, Viren oder andere Schadsoftware heruntergeladen wird.

Die Lösung klingt so einfach

Wer sich einmal mit dem Thema beschäftigt, wird schnell auf deutsche Robinsonlisten stoßen. Angelehnt ist der Name an die Romanfigur des Robinson Crusoe, der keinen Kontakt zur Außenwelt hatte.

Wie genial klingt es, Spammails gar nicht mehr löschen zu müssen, weil gar keine mehr im Spamordner landen? Die Idee ist sehr ausgebufft. Im Netz gibt es einige dieser Schutzlisten, die dafür sorgen sollen, dass Werbung via E-Mail der Vergangenheit angehört, aber auch Schluss soll sein mit unerwünschter Telefonwerbung via Festnetz oder Handy, Postwurfsendungen oder Telefax ist. Das klingt fast zu schön um wahr zu sein. In diese Liste muss sich eingetragen werden. Dazu muss auf den entsprechenden Seiten ein kostenloses Schutzkonto eingerichtet und sich auf den Robinsonlisten eingetragen werden.

Dabei wird es vielen schon mulmig, weil Daten wie der vollständige Name, die Anschrift und die E-Mail-Adresse mitgeteilt werden müssen. Das macht natürlich Sinn, denn immerhin müssen die Firmen wissen, wohin die „Spam Mails“ nicht mehr dürfen.

Robinsonliste: Klappt das wirklich?

Die Wirkung dieser Listen ist umstritten. Vor Spam schützt sie wahrscheinlich eher weniger. Spam Versender sind eher unseriöse Kontakte, denen es ziemlich egal sein wird, was der Mensch auf der anderen Seite des Bildschirms möchte. Gegen den üblichen Werbemüll kann es sehr wohl helfen, allerdings sollte drauf geachtet werden, sich auf einer seriösen Seite anzumelden.

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