Wie Google Spam-Mails begegnen will

Mit dem Tool automatisch Trennen

E-Mail Spam
Der E-Mail-Check wird übersichtlicher (Bild: Tom Kleiner – aboutpixel.de)

Google hat sich vorgenommen, dem Nutzer den lästigen Arbeitsaufwand des Sortierens vielleicht nicht komplett zu ersparen, aber doch drastisch zu erleichtern, indem die neuen Gmail Postmaster Tools als intelligentes Paket die Maildurchsicht und Vorsortierung übernehmen sollen. Mit dessen Hilfe sollen auch Unternehmen beim Verschicken von Mails unterstützt werden.

Massenmails, mit wertvollen Inhalten, die von bestimmten Unternehmen an viele Tausend User versendet werden, sollen so zukünftig nicht ausversehen im Spam-Ordner landen. Dazu werden die Verhaltensweisen der Nutzer untersucht und ein Sortiervorgang durch das Tool wird eingeleitet. Google rät den Unternehmen, die Mails in größerer Stückzahl versenden in diesem Zusammenhang besonders dazu, die Richtlinien für Absender von Massen-E-Mails zu beachten.

Eine Registrierung der Seitenbetreiber wird vermutlich nötig werden, um somit die Echtheit zu gewährleisten. Um die Absender-Domain zweifelsfrei zu bestätigen erfolgt ein Eintrag im CNAME bzw. DNS. Die Adresse gilt dann zukünftig als vertrauenswürdiger Absender.

Nutzerbefindlichkeiten beachten

Je nach Nutzer werden die Mails bestimmten Inhalts so getrennt und in den normalen Mailordner oder eben den Spam-Ordner verschoben. Unterschiede kann es z. B. bei Newslettern geben, die von den einen als Spam angesehen werden, andere User lesen diese jedoch begeistert. Das Verhalten des Tools passt sich an die Gewohnheiten des Users an.

Schädliche Software oder Fake-Mails sollen kategorisch in den Spam-Ordner verschoben werden, um den User und sein System nicht zu gefährden. Google wird die Mechanismen des Tools so auf Betrugsmails und ihre Eigenschaften einstellen, dass diese kaum noch eine Chance haben werden, im normalen Mail-Ordner zu landen.

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