Sehr gut gemachte Fake-Mails der Sparkasse im Umlauf

Die Fake-Mail

Vorsicht vor Spam
Trojaner und Datenklau drohen! (Bild: kebox – Fotolia.com)

Die Sparkasse warnt auf ihrer Online-Präsenz aktuell vor falschen E-Mails, die im Namen der Sparkasse ihre Kunden auffordern Daten preiszugeben bzw. auf vermeintlich sichere Links zu klicken. Beides sollte unter allen Umständen vermieden werden, da die Betrüger versuchen, bestimmte Informationen zu gewinnen, um damit Verbrechen zu begehen.

Die Mails sprechen die Kunden mit „Geschätzte Kundinnen und Kunden“ an und erwecken durch Sprache und professionelle Optik einen vertrauenswürdigen Eindruck. In den Mails wird erklärt, dass eine angebliche Aktualisierung des Online-Banking-Systems stattgefunden hat und die Kunden nun um Mithilfe gebeten werden.

Die Kundinnen und Kunden sollten aktuelle Daten in einem Online-Formular bestätigen und dazu auf einen Link klicken, der sie weiterleitet. Folgt man diesem Link, wird sowohl nach den Zugangsdaten zum Online-Banking wie auch nach der Telefon-Nummer gefragt. Allerdings existiert auch eine zweite Art E-Mail, die einen anderen Zweck verfolgt.

In weiteren E-Mails wird der Absender DHL genannt, mit dem Schadsoftware verbreitet wird. Es handelt sich dabei offenbar um Trojaner, die speziell das Online-Banking gefährden und sensible Daten gefährden. Ein Hinweis, dass es sich um diese Art des Betruges und Schadens handelt, erhält der Kunde, wenn ein Test zu einem Demo-Konto gestartet wird und eine Testüberweisung vorgenommen werden soll.

Screenshot Sparkassen Fake
Die Fake-Mail (Screenshot privat: 18.06.2015)

Gefahren und Betrug

Neben dem Schaden, den Trojaner auf dem PC anrichten können, kommt der Verlust sensibler Daten und eventuelle Fremdüberweisungen im Namen der Kunden. Mit den gewonnenen Telefon-Nummern, die aus den Fake-Formularen gewonnen werden, rufen die Betrüger die ahnungslosen Kunden sogar direkt an.

Dabei versuchen sie, an spezielle TANs heranzukommen, mit denen dann Überweisungen getätigt werden können. In solch einem Fall oder wenn der Verdacht besteht, bereits betrogen worden zu sein oder gefährliche Schadsoftware heruntergeladen zu haben, fordert die Sparkasse dazu auf, sofortigen Kontakt aufzunehmen und die Sparkasse in Kenntnis zu setzen, damit Schlimmeres verhindert werden kann.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.